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Stand: 28.09.2026 · Version 2
Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.
Schlaf
Wie warm soll es im Sommer und im Winter sein, wo mein Kind schläft?
Im Schlafraum deines Kindes gelten nach der deutschen Leitlinie und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit 18 Grad Celsius als optimal, und bei Hitze soll es dort nach dem Bundesinstitut nicht über 26 Grad Celsius steigen. Ob die Temperatur für dein Kind passt, prüfst du zwischen den Schulterblättern: Die Haut soll sich warm, aber nicht verschwitzt anfühlen.
Redaktionell geprüft, noch ohne Fachreview.
Diese Antwort hat eine KI aus freigegebenen Quellen zusammengestellt. Ein Mensch hat sie am 28. September 2026 gelesen und freigegeben und dabei jede Quelle einzeln geöffnet. Der Evidenzgrad ist eine redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Fehler bleiben möglich. Wir beschreiben die Studienlage, nicht dein Kind. Den ganzen Prüfprozess beschreibt die Methodik.
Normalbereich
Die Zahl für den Schlafraum ist dieselbe wie in der Antwort zum sicheren Babyschlaf: 18 Grad Celsius.
Die S1-Leitlinie zur Vorbeugung des plötzlichen Säuglingstods zählt „Vermeiden Sie Überwärmung“ zu den Empfehlungen, die als gesichert gelten, und nennt nachts eine Raumtemperatur von 18 Grad Celsius optimal. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) schreibt: „Die optimale Raumtemperatur fürs Schlafen liegt bei 18 Grad Celsius.“
Quellen: DGSM / GNPI / DGKJ / DGGG / DGPM / GEPS / AWMF 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Auf seiner Seite mit Schlaftipps für Babys nennt das Bundesinstitut statt einer Zahl eine Spanne: eine nicht zu warme Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Für Kinder zwischen einem und sechs Jahren schreibt das Bundesinstitut: „Die Raumtemperatur sollte circa 18 Grad Celsius betragen, frische Luft erleichtert den Schlaf, aber vermeiden Sie Zugluft.“
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde nennt keine Gradzahl. Sie rät, den Raum, in dem dein Baby schläft, auf einer angenehmen Temperatur zu halten und dein Baby in der Regel mit höchstens einer Kleidungsschicht mehr anzuziehen, als du selbst tragen würdest.
Quellen: American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org) 2026
Eine Mindesttemperatur für den Winter nennt keine der Quellen dieser Antwort.
Zu Kleidung, Decke und Heizung:
Als Bekleidung reichen nach dem Bundesinstitut Body oder Unterhemd und ein Schlafanzug. Wenn du keinen Schlafsack benutzt, „genügt im Sommer eine leichte Baumwolldecke, im Winter eine leichte Daunendecke.“
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Das Babybett gehört nicht neben die Heizung und nicht in die pralle Sonne. Wärmflaschen und Heizkissen gehören nicht ins Babybett; neben der Gefahr der Überwärmung können sie nach dem Bundesinstitut auch lebensbedrohliche Verbrühungen verursachen.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Zieh deinem Baby im Bett und in der Wohnung keine Mütze auf. Das Bundesinstitut begründet das so: „denn Babys leiten überschüssige Wärme über den Kopf ab.“ Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde rät ebenfalls, einem Baby nach der Heimkehr aus der Klinik in Innenräumen keine Mütze aufzusetzen.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2024, American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org) 2026
Lüften gehört dazu: Das Bundesinstitut rät, das Zimmer, in dem dein Kind schläft, regelmäßig für wenige Minuten bei vollständig geöffnetem Fenster zu lüften, weil Dauerlüften bei gekipptem Fenster Schimmelbildung fördern kann. Zugluft soll dein Kind nicht abbekommen, besonders nicht am Kopf.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Auch wenn dein Baby krank ist, packst du es nicht wärmer ein: „Auch wenn das Kind krank ist und Fieber hat, genügt im Bett eher weniger Kleidung – niemals mehr.“
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2024
Im Sommer kommt eine zweite Zahl dazu, eine Obergrenze.
„Gerade in den Schlafräumen sollte die Temperatur nicht über 26 Grad Celsius steigen“, schreibt das Bundesinstitut. Dafür bleiben Rollläden, Vorhänge oder Jalousien tagsüber geschlossen, gelüftet wird nachts und frühmorgens, und feuchte Handtücher auf dem Wäscheständer können das Schlafzimmer leicht abkühlen.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
„Ihr Baby oder Kleinkind sollte im kühlsten Zimmer der Wohnung schlafen.“ Bei Hitzetagen und -nächten genügen ein dünner Schlafanzug ohne Füße oder ein kurzärmliger Body. Für ältere Kinder reichen eine dünne Bettdecke oder ein Baumwolllaken, und es gibt leichte Sommerschlafsäcke mit kurzen Ärmeln.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Ein Ventilator kühlt die Luft nicht ab, sein Luftzug wird aber als kühlend empfunden. Er darf nach dem Bundesinstitut nicht direkt auf den Körper deines Kindes gerichtet sein, weil die Zugluft schadet. Eine Klimaanlage soll den Raum nicht zu stark herunterkühlen, und Ventilator wie Klimagerät gehören außer Reichweite deines Kindes.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Für Kinder ab einem Jahr gilt dasselbe Prinzip: Bei Hitzewellen achtest du darauf, dass sich das Kinderzimmer nicht aufheizt, und sorgst für eine leichte Zudecke.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Wie du dein Kind tagsüber vor Sonne und Hitze schützt, steht in der Antwort zum Sonnenschutz.
Was dahintersteckt
Warum die Empfehlungen so genau auf Überwärmung achten:
„Babys mögen es lieber kühl“, schreibt das Bundesinstitut unter den Empfehlungen zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods. Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde begründet dieselbe Regel damit, dass Überwärmung das Risiko für den plötzlichen Säuglingstod erhöhen kann.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2024, American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org) 2026
Bei Hitze kommt hinzu, dass Babys und Kleinkinder noch nicht im selben Ausmaß schwitzen können wie Erwachsene und schneller austrocknen. Sie leiden deshalb nach dem Bundesinstitut schneller unter der Hitze.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Neben der Raumtemperatur gibt es einen einfachen Griff, mit dem du prüfst, ob es deinem Kind passt.
Im Zweifel fühlst du zwischen den Schulterblättern: Fühlt sich die Haut dort warm, aber nicht verschwitzt an, ist es deinem Kind nach der S1-Leitlinie weder zu warm noch zu kalt. Das Bundesinstitut empfiehlt denselben Griff für Babys und Kleinkinder, auch bei Hitze.
Quellen: DGSM / GNPI / DGKJ / DGGG / DGPM / GEPS / AWMF 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Kühle Hände und Füße sind kein Zeichen dafür, dass deinem Baby kalt ist: „Händchen und Füßchen sind bei Babys übrigens oft kühl, ohne dass es ihnen insgesamt zu kalt wäre.“ Ist ihm zu kalt, beschwert es sich nach dem Bundesinstitut lautstark; ist ihm zu warm, schläft es in der Regel einfach weiter.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025
Als Zeichen von Überwärmung nennt die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde Schwitzen, eine heiße Brust und gerötete Haut. Schwitzt dein Baby, ziehst du ihm nach dem Bundesinstitut etwas aus, auch wenn es schläft.
Quellen: American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org) 2026, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2024
Quellen
- S1-Leitlinie Prävention des Plötzlichen Säuglingstods (SIDS, Sudden infant death syndrome, ICD 10: R95) (AWMF 063-002) · DGSM / GNPI / DGKJ / DGGG / DGPM / GEPS / AWMF, 2022 · Leitlinie · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
- Die richtige Schlafumgebung für das Baby · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Wann Babys einschlafen und durchschlafen – Tipps für eine ruhige Nacht · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Gute Voraussetzungen für die Nacht · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Safe Sleep: 9 Ways to Reduce a Baby's Risk of SIDS & Suffocation · American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org), 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Sicher schlafen: Empfehlungen zur Schlafumgebung im ersten Lebensjahr · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
- Wirksame Vorbeugung ist möglich – Empfehlungen zum Plötzlichen Kindstod · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2024 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
- How to Keep Your Sleeping Baby Safe: AAP Policy Explained · American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org), 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Kinder bei Hitze schützen · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Hinweise für Notfallsituationen · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
Versionshistorie
- v2 · 28. September 2026 · Redaktionell gelesen und freigegeben. (Redaktion)
- v1 · 28. September 2026 · Erstfassung (Redaktion)
Nächste planmäßige Prüfung: 28. September 2027. Du hältst eine Aussage für falsch? Der Link „Einspruch oder Ergänzung“ steht an jeder Aussage, und jede Entscheidung darüber ist unter Einsprüche öffentlich.
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