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Stand: 28.09.2026 · Version 2
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Impfen
Was ist in einem Impfstoff enthalten?
Ein Impfstoff enthält als Wirkstoff abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder nur Teile davon, dazu je nach Präparat Hilfsstoffe wie Wirkverstärker, häufig Aluminiumverbindungen, und Stabilisatoren sowie Spuren aus der Herstellung, von denen die mit möglichem Allergierisiko in der Fachinformation angegeben werden. Der Aluminiumgehalt aller zugelassenen Impfstoffe liegt nach dem Paul-Ehrlich-Institut deutlich unter dem Grenzwert des Europäischen Arzneibuchs, und Lebendimpfstoffe wie der gegen Masern, Mumps und Röteln brauchen gar keinen Wirkverstärker.
Redaktionell geprüft, noch ohne Fachreview.
Diese Antwort hat eine KI aus freigegebenen Quellen zusammengestellt. Ein Mensch hat sie am 28. September 2026 gelesen und freigegeben und dabei jede Quelle einzeln geöffnet. Der Evidenzgrad ist eine redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Fehler bleiben möglich. Wir beschreiben die Studienlage, nicht dein Kind. Den ganzen Prüfprozess beschreibt die Methodik.
Normalbereich
Ein Impfstoff enthält einen Wirkstoff und Hilfsstoffe, dazu manchmal Reste aus der Herstellung.
Der Wirkstoff sind nach dem Paul-Ehrlich-Institut Bestandteile des Erregers: „Hierzu enthält der Impfstoff Bestandteile des Erregers (z. B. eines Virus), die eine Immunantwort hervorrufen. Diese Bestandteile nennt man Antigene.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
„Unterschieden werden die Klassen Totimpfstoffe (inaktivierte Impfstoffe), Lebendimpfstoffe und genetische Impfstoffe.“ mRNA-Impfstoffe, eine Form der genetischen Impfstoffe, enthalten keine vermehrungsfähigen Viren, sondern eine Boten-RNA mit dem Bauplan für Antigene des Erregers; einige Körperzellen stellen diese Antigene dann selbst her.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026, Paul-Ehrlich-Institut 2026
Totimpfstoffe enthalten nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) abgetötete Krankheitserreger oder Bestandteile von ihnen: „Sie können sich nicht vermehren und keine Krankheit auslösen.“ Dazu gehören unter anderem die Impfstoffe gegen Diphtherie, Hepatitis B, Haemophilus influenzae Typ b, Kinderlähmung, Keuchhusten, Tetanus, Pneumokokken und Meningokokken.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026, Paul-Ehrlich-Institut 2026
„Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte (attenuierte), aber vermehrungsfähige Krankheitserreger. Diese Erreger wurden so modifiziert, dass sie die Krankheit nicht auslösen können.“ Dazu gehören unter anderem die Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026, Paul-Ehrlich-Institut 2026
Zum Wirkstoff kommen die Hilfsstoffe.
Das Paul-Ehrlich-Institut zitiert die Definition des Europäischen Arzneibuchs: Ein Hilfsstoff ist „jeder Bestandteil eines Arzneimittels, der kein Wirkstoff ist (Beispiele: Adjuvanzien, Stabilisatoren, antimikrobielle Konservierungsmittel, Verdünnungsmittel, Antioxidantien)“.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
„Zusatzstoffe in Impfstoffen, etwa Wirkverstärker (Adjuvanzien), Konservierungsmittel und Stabilisatoren, werden – soweit sie enthalten sind – in sehr geringen Konzentrationen eingesetzt und gelten als gesundheitlich unbedenklich.“ Konservierungsmittel und Stabilisatoren sorgen nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit dafür, dass Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit über die Zeit erhalten bleiben.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026
Die dritte Gruppe sind Reste aus der Herstellung.
„Weitere Substanzen wie Formaldehyd, das bei manchen Impfstoffen im Herstellungsprozess zur Inaktivierung von Erregern eingesetzt wird, können in gesundheitlich unbedenklichen Restspuren enthalten sein.“
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026
Rückstände aus der Herstellung müssen nach dem Paul-Ehrlich-Institut nicht angegeben werden, wenn von ihnen keine erkennbaren Risiken ausgehen. „Angegeben werden Rückstände, mit denen ein Risiko verbunden sein könnte, wie beispielsweise Antibiotikaspuren oder Spuren von Hühnereiweiß wegen möglicher anaphylaktischer Reaktionen (schwere Immunreaktionen).“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Wo du das für einen bestimmten Impfstoff nachlesen kannst, ist genau geregelt.
„Die Inhaltsstoffe sind unter anderem in der Fachinformation aufgeführt.“ Unter Punkt 2 stehen nach dem Paul-Ehrlich-Institut die Wirkstoffe nach Art und Menge, bei Impfstoffen auch die Wirkverstärker, unter Punkt 6.1 die übrigen Hilfsstoffe.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Das Paul-Ehrlich-Institut führt auf seinen Internetseiten unter www.pei.de/impfstoffe eine Liste aller in Deutschland zugelassenen Impfstoffe, mit Links zu den Fach- und Gebrauchsinformationen, die unter anderem die Zusammensetzung enthalten.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Auf die Frage, ob Mikro- oder Nanochips in Impfstoffen enthalten sind, antwortet das Paul-Ehrlich-Institut: „Nein. Alle Inhaltsstoffe sind in der jeweiligen Fachinformation aufgeführt.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Was dahintersteckt
Zuerst zu den Wirkverstärkern und damit zum Aluminium.
„Aluminiumverbindungen in Impfstoffen dienen der Wirkverstärkung (Adjuvans).“ Viele Totimpfstoffe enthalten sie, zum Beispiel die gegen Keuchhusten, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Meningokokken, Tetanus und Diphtherie.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Die Wirkverstärkung ist nach dem Paul-Ehrlich-Institut nötig, weil diese Impfstoffe nur abgetötete Erreger oder Bestandteile davon enthalten: „Ohne einen Wirkverstärker würde das Immunsystem nicht ausreichend stimuliert.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
„Abgeschwächte Lebendimpfstoffe benötigen keinen Wirkverstärker.“ Dazu gehören unter anderem die Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026
Auf die Frage, ob Aluminium in Impfstoffen gesundheitsschädlich ist, antwortet das Paul-Ehrlich-Institut mit Nein: „Der Gehalt an Aluminiumverbindungen aller in Deutschland und Europa zugelassenen Impfstoffe liegt deutlich unter dem erlaubten Grenzwert, der im Europäischen Arzneibuch vorgegeben ist.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
„Jeder Mensch nimmt täglich Aluminium in gebundener Form über die Nahrung, das Trinkwasser und die Luft auf. Im Vergleich dazu ist die zusätzliche Aufnahme von Aluminiumverbindungen durch Impfungen über das gesamte Leben hinweg minimal.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de 2026
Das Paul-Ehrlich-Institut stützt seine Bewertung zusätzlich auf ein eigenes Rechenmodell zur Aluminiumbelastung durch Impfungen, veröffentlicht 2026. Nach diesem Modell ist die Aluminiumbelastung durch Impfungen bei Kindern und Erwachsenen als unbedenklich einzustufen.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Ein Rechenmodell ist eine Simulation, keine Beobachtung an geimpften Kindern; deshalb trägt dieser Block einen niedrigeren Grad als die Aussage zum Grenzwert davor.
Dann zum Quecksilber.
„In Deutschland im Verkehr befindliche zugelassene Impfstoffe sind im Allgemeinen thiomersalfrei, d. h. frei von Quecksilberverbindungen.“ Weil auf Einzeldosen in Fertigspritzen umgestellt wurde, sind Konservierungsmittel wie Thiomersal, die in Mehrdosenbehältnissen nötig waren, nach dem Paul-Ehrlich-Institut nicht mehr in Impfstoffen enthalten.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Für den Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln gibt es eine eigene Auskunft.
„In Deutschland zugelassene abgeschwächte Lebendimpfstoffe, zu denen die Masern-Impfstoffe gehören, enthalten weder Formaldehyd noch Aluminium oder Thiomersal.“ Nach dem Bundesministerium für Gesundheit enthalten die Drei- und Vierfachkombinationen weder Konservierungsstoffe noch Wirkverstärker.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / masernschutz.de 2026, Bundesministerium für Gesundheit 2026
Antibiotika können in diesen Impfstoffen nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit in Spuren enthalten sein. Sie werden bei der Herstellung benötigt, um die Sterilität zu gewährleisten.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / masernschutz.de 2026
Impfviren werden in Zellkulturen vermehrt.
„Masernviren und Mumpsviren werden auf Hühnerfibroblasten vermehrt, Rötelnviren und Windpocken (Varizellen)-Viren auf humanen diploiden Zellen (Human Diploid Cells, HDC) der Zelllinie MRC -5 (Medical Research Council).“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Die Zelllinie MRC-5 wurde nach dem Paul-Ehrlich-Institut 1966 entwickelt; ihre Zellen werden in Kultur gehalten, neue Embryonen oder Föten werden nicht benötigt. „In keinem Fall wurde ein Embryo bzw. Fötus mit dem Ziel abgetrieben, um daraus Ausgangsmaterial für die Etablierung einer Zellkultur herzustellen.“
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut 2026
Bleiben die Allergien.
Schwere allergische Reaktionen auf Impfstoffe treten nach dem Paul-Ehrlich-Institut und dem Robert Koch-Institut mit einer Häufigkeit von etwa ein bis zehn Fällen pro einer Million Impfungen auf. Für lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen nennen die Reiseimpfempfehlungen der Ständigen Impfkommission und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin 0,2 bis 1,5 pro Million verabreichter Impfstoffdosen.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut und Robert Koch-Institut 2025, RKI / STIKO und DTG 2026
„Wenn solche Reaktionen auftreten, sind meist bestimmte Hilfsstoffe oder Rückstände im Impfstoff die Ursache.“ Als Beispiel nennen die beiden Institute Gelatine, die als Hilfsstoff ein bekanntes allergenes Potenzial besitzt, und Hühnereiweiß, das als Rückstand aus der Herstellung in einigen Impfstoffen in Spuren enthalten sein kann.
Quellen: Paul-Ehrlich-Institut und Robert Koch-Institut 2025
„Wer gegen Hühnereiweiß allergisch ist, kann in der Regel die MMR-Impfung erhalten.“ Der Impfstoff enthält nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit „höchstens kaum nachweisbare Spuren von Hühnereiweiß ohne Allergiepotenzial“.
Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / masernschutz.de 2026
Ob die Menge an Antigenen in den heutigen Kombinationsimpfstoffen das Immunsystem eines Babys überfordert, ist eine eigene Frage. Sie steht in der Antwort zur Sechsfachimpfung mit acht Wochen.
Quellen
- FAQ – Häufig gestellte Fragen: Impfstoffe · Paul-Ehrlich-Institut, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Impfstoffe · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Sicherheit von Impfungen · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / infektionsschutz.de, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Masernschutz: Eltern und Erziehungsberechtigte · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / masernschutz.de, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Fragen und Antworten zum Masernschutzgesetz · Bundesministerium für Gesundheit, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- #ImpfstoffFakten gegen Mythen · Paul-Ehrlich-Institut und Robert Koch-Institut, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-28
- Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e. V. (DTG) zu Reiseimpfungen, Epidemiologisches Bulletin 27/2026 · RKI / STIKO und DTG, 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · DOI 10.25646/14248 · abgerufen 2026-09-28
Versionshistorie
- v2 · 28. September 2026 · Redaktionell gelesen und freigegeben. (Redaktion)
- v1 · 28. September 2026 · Erstfassung (Redaktion)
Nächste planmäßige Prüfung: 28. September 2027. Du hältst eine Aussage für falsch? Der Link „Einspruch oder Ergänzung“ steht an jeder Aussage, und jede Entscheidung darüber ist unter Einsprüche öffentlich.
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Maschinenlesbar: was-ist-in-einem-impfstoff-enthalten.json, siehe Schnittstelle und Nutzungsbedingungen.