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Eltern-Wiki

Eltern-Wiki · https://eltern-wiki.de/antworten/mein-kind-hat-eine-mittelohrentzuendung-braucht-es-sofort-antibiotika

Stand: 09.09.2026 · Version 5

Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

Fieber & Infekte

Mein Kind hat eine Mittelohrentzündung. Braucht es sofort Antibiotika?

Was tun?Moderate EvidenzAlter: 12 bis 36 MonateGeprüft am 9. September 2026

Bei einem Kleinkind ohne Warnzeichen ist es vertretbar, zuerst die Schmerzen zu behandeln und abzuwarten, denn die meisten Mittelohrentzündungen heilen von allein und in den ersten 24 Stunden lindern Antibiotika die Schmerzen nicht. Die deutsche Leitlinie sieht ein Antibiotikum dagegen vor bei schwerer Mittelohrentzündung, in den ersten zwei Lebensjahren bei beidseitiger Entzündung, bei Ohrenlaufen mit anhaltenden Beschwerden und bei Kindern mit Risikofaktoren.

Redaktionell geprüft, noch ohne Fachreview.

Was nachweislich hilft

Vorab zur Quellenlage: Die deutsche Referenz für diese Frage ist die S2k-Leitlinie „Antibiotikatherapie bei HNO-Infektionen“ mit der AWMF-Registernummer 017/066. Sie wurde am 13. Mai 2025 verabschiedet und ist voraussichtlich bis zum 13. Mai 2030 gültig. Daneben zitieren wir die britische Leitlinie NG91 des National Institute for Health and Care Excellence, veröffentlicht am 28. März 2018 und zuletzt am 11. März 2022 aktualisiert; alle hier genannten Empfehlungen daraus tragen den Stand 2018. Wo die beiden Leitlinien auseinandergehen, sagen wir es und folgen der deutschen.

Das Wichtigste zuerst: Eine Mittelohrentzündung geht meist von allein weg.

Moderate Evidenz#a1

Die deutsche S2k-Leitlinie schreibt zur akuten Mittelohrentzündung: Die meisten Fälle sind selbstlimitierend und bedürfen keiner Antibiotikatherapie. Die Leitliniengruppe hat diesen Eintrag im starken Konsens verabschiedet.

Quellen: DGHNO-KHC / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a2

Die britische Leitlinie beschreibt die akute Mittelohrentzündung als selbstlimitierende Infektion, die vor allem Kinder betrifft. Die Beschwerden dauern etwa drei Tage, können aber bis zu einer Woche anhalten, und die meisten Kinder werden innerhalb von drei Tagen auch ohne Antibiotikum wieder gesund.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Was in dieser Zeit tatsächlich zählt, ist die Schmerzbehandlung.

Moderate Evidenz#a3

Als Mittel der Wahl nennt die deutsche S2k-Leitlinie für die akute Mittelohrentzündung primär eine symptomatische Therapie mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, sowohl als Medikament zum Einnehmen als auch örtlich am Ohr.

Quellen: DGHNO-KHC / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a4

Die britische Leitlinie empfiehlt, gegen die Schmerzen regelmäßige Gaben von Paracetamol oder Ibuprofen anzubieten, angepasst an Alter oder Gewicht des Kindes.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Wir nennen hier keine Milligramm-Angaben. Welches Schmerzmittel in welcher Menge für dein Kind passt, steht in der Packungsbeilage und sagt dir die Kinderarztpraxis.

Moderate Evidenz#a5

In ihrer Empfehlung 2 hält die deutsche S2k-Leitlinie fest, eine leichte akute bakterielle Infektion im Hals-Nasen-Ohren-Bereich sollte bei einem immunkompetenten Patienten in der Regel nicht mit Antibiotika behandelt werden. Die Abstimmung darüber war ein starker Konsens.

Quellen: DGHNO-KHC / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a6

Für Kinder, die nicht zu den Gruppen mit erhöhtem Nutzen gehören, rät die britische Leitlinie zu erwägen, entweder kein Antibiotikum zu verordnen oder ein Rezept auf Vorrat mitzugeben, das erst eingelöst wird, wenn sich die Beschwerden innerhalb von drei Tagen nicht bessern oder sich jederzeit rasch oder deutlich verschlechtern.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Die Zahlen dahinter kommen aus einer Cochrane-Übersicht, deren Literatursuche bis zum 14. Februar 2023 reicht.

Starke Evidenz#a7

In 13 randomisierten Studien mit 3.401 Kindern verringerten Antibiotika die Zahl der Kinder mit Schmerzen nach 24 Stunden nicht (relatives Risiko 0,89; 0,78 bis 1,01; fünf Studien, 1.394 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit). Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 60 von 100 Kindern genesen oder gebessert.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Starke Evidenz#a8

Nach zwei bis drei Tagen hatten unter Antibiotika knapp ein Drittel weniger Kinder noch Schmerzen (relatives Risiko 0,71; 0,58 bis 0,88; sieben Studien, 2.320 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit). Damit müssen 20 Kinder behandelt werden, damit ein Kind an diesen Tagen schmerzfrei ist, das es ohne Antibiotikum nicht gewesen wäre.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Starke Evidenz#a9

Nach vier bis sieben Tagen war in derselben Übersicht kein Unterschied mehr nachweisbar (relatives Risiko 0,76; 0,50 bis 1,14; sieben Studien, 1.264 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit).

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a10

Nach 10 bis 12 Tagen hatten unter Antibiotika zwei Drittel weniger Kinder noch Schmerzen (relatives Risiko 0,33; 0,17 bis 0,66; eine Studie, 278 Kinder; moderate Vertrauenswürdigkeit). Sieben Kinder müssen behandelt werden, damit ein Kind zu diesem Zeitpunkt schmerzfrei ist; der Befund stammt aus einer einzigen Studie.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Starke Evidenz#a11

Zwei bis vier Wochen nach der Erkrankung hatten unter Antibiotika weniger Kinder noch einen auffälligen Trommelfellbefund in der Druckmessung des Mittelohrs (relatives Risiko 0,83; 0,72 bis 0,96; sieben Studien, 2.138 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit). Elf Kinder müssen behandelt werden, damit ein Kind diesen Befund nicht mehr hat.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a12

Antibiotika senkten das Risiko eines Trommelfellrisses leicht (relatives Risiko 0,43; 0,21 bis 0,89; fünf Studien, 1.075 Kinder). 33 Kinder müssen behandelt werden, damit ein Trommelfellriss verhindert wird.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a13

Das Risiko, dass auch das zuvor nicht betroffene Ohr erkrankt, halbierte sich (relatives Risiko 0,49; 0,25 bis 0,95; vier Studien, 906 Kinder). Hier müssen elf Kinder behandelt werden, damit ein Kind diese zweite Ohrentzündung nicht bekommt.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Die Übersicht hat außerdem sechs Studien mit 1.556 Kindern ausgewertet, in denen sofortige Antibiotikagabe und abwartendes Beobachten direkt gegeneinander geprüft wurden. Das ist der Vergleich, um den es in dieser Antwort geht.

Schwache Evidenz#a14

Nach zwei bis drei Tagen hatten unter sofortiger Antibiotikagabe rund halb so viele Kinder noch Schmerzen wie unter abwartendem Beobachten (relatives Risiko 0,53; 0,35 bis 0,79; acht Kinder müssen sofort behandelt werden, damit ein Kind an diesen Tagen schmerzfrei ist; eine Studie, 396 Kinder). Die Vertrauenswürdigkeit dieses Ergebnisses ist gering, weil es Bedenken gegen die Durchführung einiger Studien gibt.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a15

Für die Schmerzen nach drei bis sieben Tagen verringert die sofortige Gabe im selben direkten Vergleich die Beschwerden wahrscheinlich nicht.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a16

Die Autorinnen und Autoren der Übersicht schließen, für die meisten Kinder mit leichter Erkrankung in einkommensstarken Ländern erscheine ein abwartend beobachtendes Vorgehen gerechtfertigt.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a17

Sie schränken das ausdrücklich ein: Alle eingeschlossenen Studien stammen aus einkommensstarken Ländern, und es fehlen Daten zu Bevölkerungsgruppen, in denen Mittelohrentzündungen häufiger sind und häufiger in eine Warzenfortsatzentzündung übergehen.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Es gibt jedoch Gruppen, bei denen nicht abgewartet wird.

Moderate Evidenz#a18

Die deutsche S2k-Leitlinie nennt ausdrücklich, wann bei einer akuten Mittelohrentzündung eine Antibiotikatherapie angezeigt ist: bei schwerer Mittelohrentzündung, in den ersten sechs Lebensmonaten, in den ersten zwei Lebensjahren bei beidseitiger Entzündung, bei Ohrenlaufen mit anhaltenden Beschwerden wie Schmerzen oder Fieber sowie bei Kindern mit Risikofaktoren, darunter eine Immundefizienz, schwere Grundkrankheiten, eine Grippe, Paukenröhrchen und Fehlbildungen des Schädels.

Quellen: DGHNO-KHC / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a19

Für Kinder jeden Alters, bei denen Flüssigkeit aus dem Ohr läuft, und für Kinder unter zwei Jahren mit einer Entzündung in beiden Ohren lässt die britische Leitlinie alle drei Wege ausdrücklich offen: kein Antibiotikum mit Beratung, ein Rezept auf Vorrat mit Beratung oder ein sofortiges Antibiotikum.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a20

Kindern, die schwer krank wirken, Zeichen einer ernsteren Erkrankung zeigen oder ein hohes Komplikationsrisiko haben, soll nach der britischen Leitlinie sofort ein Antibiotikum verordnet werden.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Hier gehen die beiden Leitlinien auseinander, und das ist keine Nuance: Für Kinder mit Ohrenlaufen und für Kinder unter zwei Jahren mit beidseitiger Entzündung hält die britische Leitlinie in a19 auch das Abwarten für vertretbar, während die deutsche Leitlinie in a18 für diese Kinder ein Antibiotikum vorsieht. Unsere Redaktionsregel bei einem solchen Widerspruch lautet: Die deutsche Empfehlung ist die Referenz, die Abweichung wird benannt. Für dich heißt das: Gehört dein Kind zu einer dieser Gruppen, ist das Antibiotikum die begründete Regel und nicht die Ausnahme.

Diese Antwort gilt für das Alter von 12 bis 36 Monaten, und der Spielraum ist in diesem Korridor nicht überall gleich groß. Bis zum zweiten Geburtstag entfällt er bei einer beidseitigen Entzündung nach a18 ganz. Und abwarten heißt in jedem Fall: mit der Kinderarztpraxis abgesprochen, mit einem klaren Zeitpunkt, an dem ihr neu schaut, und mit dem Rezept auf Vorrat als Rückfallebene aus a6.

Was nicht hilft

Moderate Evidenz#a21

Die britische Leitlinie hält fest, die Datenlage spreche dafür, dass abschwellende Mittel und Antihistaminika die Beschwerden einer Mittelohrentzündung nicht bessern.

Quellen: NICE 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a22

Die S3-Leitlinie Fiebermanagement empfiehlt, bei Kindern und Jugendlichen mit Fieber sollen Antibiotika restriktiv, rational und leitlinienkonform verordnet werden. Fieber an sich ist keine Indikation für ein Antibiotikum, und die meisten Infektionskrankheiten bei Kindern und Jugendlichen werden nicht durch Bakterien verursacht.

Quellen: DGKJ / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Hohes Fieber allein ist also kein Grund für ein Antibiotikum. Es ist aber einer der Punkte, die in der deutschen Liste in a18 für die sofortige Behandlung sprechen, wenn zugleich eine Mittelohrentzündung festgestellt wurde. Das ist kein Widerspruch: Die eine Aussage betrifft Fieber ohne Diagnose, die andere Fieber bei gesicherter Mittelohrentzündung.

Was schadet

Starke Evidenz#a23

Antibiotika erhöhen das Risiko unerwünschter Wirkungen wie Erbrechen, Durchfall oder Hautausschlag (relatives Risiko 1,38; 1,16 bis 1,63; acht Studien, 2.107 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit). Von 14 behandelten Kindern erlebt eines eine solche unerwünschte Wirkung, die ohne Antibiotikum nicht aufgetreten wäre.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Starke Evidenz#a24

Im direkten Vergleich mit dem abwartenden Beobachten fällt dieser Schaden noch deutlicher aus: Unter sofortiger Antibiotikagabe traten Erbrechen, Durchfall oder Hautausschlag fast doppelt so häufig auf (relatives Risiko 1,87; 1,39 bis 2,51; drei Studien, 946 Kinder; hohe Vertrauenswürdigkeit). Auf zehn sofort behandelte Kinder kommt ein Kind mit einer solchen Nebenwirkung, das sie beim Abwarten nicht bekommen hätte.

Quellen: Cochrane Database of Systematic Reviews 2023

Einspruch oder Ergänzung

Das ist der stärkste Einzelbefund dieses Vergleichs, und er lohnt die Gegenüberstellung mit a14: Auf acht sofort behandelte Kinder kommt eines, dem nach zwei bis drei Tagen die Schmerzen erspart bleiben — mit geringer Vertrauenswürdigkeit aus einer einzigen Studie. Auf zehn sofort behandelte Kinder kommt eines mit Erbrechen, Durchfall oder Ausschlag — mit hoher Vertrauenswürdigkeit aus drei Studien. Nutzen und Schaden liegen hier zahlenmäßig nah beieinander, und die Zahl für den Schaden ist die besser gesicherte.

Moderate Evidenz#a25

Wo ein Antibiotikum keinen Nutzen hat, kann es nach der S3-Leitlinie Fiebermanagement schaden: durch Nebenwirkungen, durch die Beeinträchtigung des Mikrobioms, durch Umweltbelastung und durch Antibiotikaresistenzen.

Quellen: DGKJ / AWMF 2025

Einspruch oder Ergänzung

Umgekehrt schadet auch das starre Abwarten, wenn dein Kind zu den Gruppen in a18 bis a20 gehört. Abwarten ist eine Absprache mit der Kinderarztpraxis, keine Entscheidung, die du allein zu Hause triffst.

Quellen

  1. S2k-Leitlinie Antibiotikatherapie bei HNO-Infektionen (AWMF 017-066), Version 5.1 · DGHNO-KHC / AWMF, 2025 · Leitlinie · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-08
  2. Otitis media (acute): antimicrobial prescribing (NG91) · NICE, 2022 · Leitlinie · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-08
  3. Antibiotics for acute otitis media in children (Cochrane Review) · Cochrane Database of Systematic Reviews, 2023 · Systematischer Review · Stufe 2: systematischer Review · DOI 10.1002/14651858.CD000219.pub5 · abgerufen 2026-09-07
  4. S3-Leitlinie Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen (AWMF 027-074), Langfassung · DGKJ / AWMF, 2025 · Leitlinie · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
  5. Atemwegsinfekte – häufige Erkrankungen bei Kindern · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
  6. Elternleitlinie zum Umgang mit Fieber bei Kindern und Jugendlichen (AWMF 027-074) · DGKJ / AWMF, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05

Versionshistorie

  • v5 · 9. September 2026 · Redaktionell gelesen und freigegeben. (Redaktion)
  • v4 · 8. September 2026 · Freigabe-Anhang A Punkt 5-03: pubmed_suche eingetragen (Cluster Fieber & Infekte, Antibiotic-Stewardship-Forschung in Bewegung) (Redaktion)
  • v3 · 8. September 2026 · Konsistenzlauf nach der Ausweitung auf 0 bis 3 Jahre: Querverweis auf ant-0010 (Redaktion)
  • v2 · 8. September 2026 · Überarbeitung nach Evidenz-Review: S2k-Leitlinie Antibiotikatherapie bei HNO-Infektionen (AWMF 017-066, 2025) als deutsche Referenz aufgenommen, alle Aussagen von der abgelaufenen DEGAM-Leitlinie darauf umgehängt, Abweichung zwischen deutscher und britischer Leitlinie benannt, Kurzantwort und Alterskorridor daran angepasst, vier fehlende Cochrane-Befunde ergänzt, Grad von a9 auf stark gehoben, Blöcke mit zwei Behauptungen getrennt, Mastoiditis-Punkt aus der 112-Liste verschoben, Untertemperatur unter 36,5 Grad Celsius aufgenommen (Redaktion)
  • v1 · 7. September 2026 · Erstfassung (Redaktion)

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