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Eltern-Wiki

Eltern-Wiki · https://eltern-wiki.de/antworten/wie-bereite-ich-flaschennahrung-sicher-zu-und-bewahre-sie-auf

Stand: 18.09.2026 · Version 2

Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.

Stillen & Flasche

Wie bereite ich Flaschennahrung sicher zu und bewahre sie auf?

Was tun?Moderate EvidenzAlter: 0 bis 12 MonateGeprüft am 18. September 2026

Bereite jede Flasche frisch zu, in den ersten Lebensmonaten mit abgekochtem Wasser, das beim Anschütteln lauwarm ist, und füttere sie innerhalb von zwei Stunden; Reste schüttest du weg. Einen Vorrat im Kühlschrank sehen die deutschen Empfehlungen für den Haushalt nicht vor, und bei der Wassertemperatur weichen die Empfehlungen voneinander ab.

Redaktionell geprüft, noch ohne Fachreview.

Diese Antwort hat eine KI aus freigegebenen Quellen zusammengestellt. Ein Mensch hat sie am 18. September 2026 gelesen und freigegeben und dabei jede Quelle einzeln geöffnet. Der Evidenzgrad ist eine redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Fehler bleiben möglich. Wir beschreiben die Studienlage, nicht dein Kind. Den ganzen Prüfprozess beschreibt die Methodik.

Was nachweislich hilft

Die Regeln stammen aus einer Risikobewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung von 2022 und aus den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben von 2024: Expertenkonsens und Laborwissen über Bakterien, keine Studien, die Zubereitungsarten an Babys verglichen hätten. Der Grund für alle Regeln ist derselbe.

Moderate Evidenz#a1

Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt, Infektionen durch Säuglingsnahrung sind entsprechend den hohen hygienischen Anforderungen selten: „Dennoch können einzelne Keimarten den Herstellungsprozess für pulverförmige Nahrung überleben und sich dann in der zubereiteten Nahrung vermehren. Zudem können Keime bei der Zubereitung über Löffel, Sauger oder Trinkfläschchen in die Nahrung gelangen.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a2

Daraus folgt die wichtigste Regel. Die Handlungsempfehlungen: „Säuglings(milch)nahrung soll immer frisch vor der Mahlzeit zubereitet werden.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a3

Und: „Zubereitete, aber nichtgetrunkene Säuglings(milch)nahrung soll verworfen und nicht für die nächste Mahlzeit aufbewahrt und aufgewärmt werden.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a4

Das Bundesinstitut für Risikobewertung setzt dafür Zeiten: das Fläschchen erst kurz vor der Fütterung zubereiten, so schnell wie möglich auf Trinktemperatur bringen, spätestens nach 15 Minuten, und innerhalb von zwei Stunden verfüttern. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) nennt dieselben Zeiten.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a5

Beim Abmessen gilt nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit die Packungsangabe: Messlöffel nicht häufen, sondern mit einem Messerrücken abstreichen.

Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a6

Zu viel Pulver belastet nach derselben Quelle Wasserhaushalt und Nieren und überernährt das Kind.

Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a7

Zu wenig Pulver oder zu viel Wasser lässt das Kind nach derselben Quelle zu wenig Nahrung bekommen.

Quellen: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Welches Leitungswasser geeignet ist, warum Bleileitungen ausscheiden und warum verdünnte Nahrung gefährlich ist, steht in der Antwort dazu, ab wann dein Baby Wasser trinken darf. Hier geht es ums Abkochen, und da sagen die deutschen Quellen nicht ganz dasselbe.

Moderate Evidenz#a8

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, „abgekochtes Wasser zur Zubereitung pulverförmiger Säuglingsnahrung für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten zu verwenden“: Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist nach seiner Darstellung sehr gut, die Qualität am eigenen Hahn aber meist unbekannt, und Standzeiten oder Biofilme am Hahn können Keime eintragen. Sterilfilter sind keine Alternative. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schließt sich an: „In den ersten Lebensmonaten das Wasser immer besser abkochen.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a9

Die Handlungsempfehlungen formulieren es als Möglichkeit: „Wer dem begegnen möchte, kocht in den ersten Lebenswochen oder -monaten des Säuglings Leitungswasser für die Zubereitung von pulverförmiger Säuglingsnahrung ab und lässt es danach auf 30–40 °C abkühlen. Das Abkühlen ist wichtig, um Verbrühungen vorzubeugen.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Das ist eine Abweichung innerhalb der deutschen Stufe-1-Quellen: zwei Bundesinstitute sagen „sollte“, die Handlungsempfehlungen „kann, wer möchte“. Wir stellen das Bundesinstitut für Risikobewertung voran, weil die Handlungsempfehlungen an dieser Stelle noch die Vorgängerfassung des Bundesinstituts von 2012 zitieren und die Aktualisierung von 2022 nicht verarbeitet haben.

Bei der Temperatur beim Anschütteln gilt in Deutschland die Herstellerangabe, mit einer Obergrenze aus Verbrühungsschutz.

Moderate Evidenz#a10

„Beim Mischen der pulverförmigen Säuglingsnahrung mit Wasser sind die Temperaturvorgaben des Herstellers zu beachten. Wassertemperaturen von ungefähr 20°C bis 50 °C zum Anschütteln der pulverförmigen Säuglingsnahrung für reif geborene, gesunde Säuglinge hält das BfR für ausreichend. Vor dem Verfüttern muss die Nahrung auf Trinktemperatur abgekühlt werden.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a11

Für die Trinktemperatur empfiehlt dieselbe Quelle den Handgelenktest: wenige Tropfen aus dem Fläschchen auf die Innenseite des Handgelenks; „Die Tropfen dürfen nicht als warm oder gar heiß empfunden werden.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a12

Selbst aus der Flasche zu kosten ist nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung zu vermeiden, weil so Keime aus dem eigenen Mund auf das Baby übergehen, die später zum Beispiel Karies verursachen können.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a13

Die Handlungsempfehlungen ziehen die Grenze enger: „Um Verbrühungen zu vermeiden, soll das Wasser beim Anschütteln der Säuglings(milch)nahrung lauwarm (maximal 40 °C) sein.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Beides passt zusammen, wenn du die 40 Grad Celsius als Verbrühungsschutz liest: Innerhalb der Herstellerangabe ist lauwarm die sichere Wahl. Die Weltgesundheitsorganisation weicht davon deutlich ab, und das gehört hierher, weil dir diese Regel im Netz begegnet.

Moderate Evidenz#a14

Die Leitlinie von Weltgesundheitsorganisation und Welternährungsorganisation aus dem Jahr 2007 empfiehlt für den Haushalt, das Pulver mit Wasser anzurühren, das nicht kühler als 70 Grad Celsius ist: abgekochtes Wasser, das höchstens 30 Minuten gestanden hat. Die Nahrung wird danach unter fließendem Wasser rasch abgekühlt, und die Trinktemperatur muss geprüft werden. Grundlage ist eine Risikobewertung, nach der 70 Grad Celsius die Cronobacter-Bakterien im Pulver abtöten.

Quellen: World Health Organization / Food and Agriculture Organization of the United Nations 2007

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a15

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält die 70-Grad-Regel für gesunde Reifgeborene nicht für nötig und begründet das so: Die Abtötung gelingt nur, wenn 70 Grad Celsius mindestens zwei Minuten gehalten werden, und in üblichen Fläschchen kühlt das Wasser dafür meist zu schnell ab; zugleich drohen Nährstoffverluste und Verbrühungen. „Für reif geborene, gesunde, normalgewichtige Säuglinge ist das Risiko, an einer Infektion mit Cronobacter-Bakterien zu erkranken, als äußerst gering einzustufen, wenn geringfügig kontaminierte Nahrung zubereitet und direkt verfüttert wird.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Die deutsche Empfehlung ist die Referenz: Herstellerangabe, lauwarm, sofort füttern; die 70-Grad-Regel ist eine benannte Abweichung. Zu Flaschen und Saugern sagen die deutschen Quellen wieder nicht ganz dasselbe.

Moderate Evidenz#a16

Die Handlungsempfehlungen: „Flaschen und Sauger sollten direkt nach jeder Mahlzeit gründlich gespült, sorgfältig gereinigt und anschließend trocken aufbewahrt werden.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a17

Im Hintergrundtext heißt es: „Ein Auskochen bzw. Sterilisieren von Flaschen und von Silikonsaugern bringt im häuslichen Bereich keinen weiteren Vorteil.“

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a18

Gummisauger sind nach derselben Quelle poröser als Silikonsauger und sollten deshalb hin und wieder ausgekocht oder häufiger ausgetauscht werden.

Quellen: Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde 2024

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a19

Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht einen Schritt weiter: gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel säubern und trocknen; „Eine zusätzliche Sicherheit bietet ein Auskochen dieser Utensilien bzw. eine Behandlung mit kochendem Wasser für mindestens zwei Minuten oder die Nutzung eines kommerziellen Babyflaschensterilisators.“ In der Zusammenfassung: „Insbesondere für die Zubereitung von Nahrung für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten ist zusätzlich eine Sterilisierung der Utensilien durch Abkochen geboten.“ Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit übernimmt den Satz von der zusätzlichen Sicherheit.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Auch hier stellen wir das Bundesinstitut für Risikobewertung voran, aus demselben Grund: Die Handlungsempfehlungen zitieren an dieser Stelle noch die Fassung von 2012.

Moderate Evidenz#a20

Die kleinen Regeln stimmen in beiden Quellen weitgehend überein: vorher Hände mit warmem Wasser und Seife waschen; das Pulver dicht verschlossen, trocken und vor Hitze geschützt lagern; den Dosierlöffel nicht im Pulver lassen; Flaschen und Sauger sofort nach Gebrauch ausspülen, damit nichts antrocknet. Nur das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt zusätzlich, die Nahrung getrennt von rohen Lebensmitteln zuzubereiten und den Löffel nur am Griff anzufassen.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a21

Für nachts und unterwegs hält das Bundesinstitut für Risikobewertung es für „besonders empfehlenswert“, das Pulver in saubere, trockene Flaschen zu portionieren, das abgekochte Wasser in einer sauberen, verschlossenen Thermosflasche mitzunehmen und beides erst kurz vor der Fütterung zu mischen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät entsprechend davon ab, fertige Nahrung in Wärmebehältern aufzubewahren.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Was nicht hilft

Der Vorrat im Kühlschrank ist praktisch und wird im Ausland empfohlen; die deutschen Quellen sehen ihn für den Haushalt nicht vor.

Moderate Evidenz#a22

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat seine Bewertung auf den sofortigen Verzehr ausgerichtet, „da sich gezeigt hat, dass die Lagerung der Nahrung der kritischste Punkt für die Hygiene ist“. Eine Lagerung unter 5 Grad Celsius für höchstens 24 Stunden wird „nur noch für den professionellen Säuglingspflegebereich, z. B. im Krankenhaus“ in Betracht gezogen, unter keimfreien Bedingungen mit Temperaturüberwachung. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: „Bereiten Sie deshalb keine Flaschen auf Vorrat zu, sondern immer nur die erforderliche Menge unmittelbar vor der Mahlzeit.“

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de 2025

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a23

Anders die Weltgesundheitsorganisation: Nach ihrer Leitlinie von 2007 dürfen zu Hause vorbereitete Flaschen, rasch abgekühlt, im Kühlschrank bei höchstens 5 Grad Celsius bis zu 24 Stunden bleiben und werden dann höchstens 15 Minuten erwärmt.

Quellen: World Health Organization / Food and Agriculture Organization of the United Nations 2007

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a24

Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde nennt ebenfalls 24 Stunden im Kühlschrank für Nahrung, die dem Baby noch nicht angeboten wurde, eine Stunde für die angetrunkene Flasche und abgekochtes Wasser bis zum Alter von zwei Monaten.

Quellen: American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org) 2026

Einspruch oder Ergänzung

Auch hier ist die deutsche Empfehlung die Referenz. Die Thermoskannen-Lösung aus a21 ist das, was beide deutschen Quellen für dieselbe Situation empfehlen.

Was schadet

Der eigentliche Gegner ist Zeit bei Wärme. Die zweite Gefahr hat mit Bakterien nichts zu tun: heißes Wasser.

Moderate Evidenz#a25

Das Bundesinstitut für Risikobewertung beschreibt den Erreger, um den es geht: Infektionen mit Cronobacter-Bakterien sind sehr selten, etwa eine auf 100.000 Säuglinge pro Jahr; in 95 von 100 Fällen sind Säuglinge in den ersten beiden Lebensmonaten betroffen.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a26

Typische Krankheitsbilder sind nach derselben Quelle Hirnhautentzündung, Sepsis und eine Darmentzündung mit absterbendem Gewebe; die Letalität, also der Anteil der Erkrankten, der an der Krankheit stirbt, wird in der Literatur mit 20 bis 80 von 100 Erkrankten angegeben.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a27

Bei 37 bis 43 Grad Celsius verdoppeln sich diese Bakterien nach derselben Quelle etwa alle 20 Minuten, bei Raumtemperatur etwa alle zwei Stunden; unter 5 Grad Celsius wachsen sie nicht.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a28

Deshalb zählen die zwei Stunden: Durch lange Standzeiten der zubereiteten Nahrung sowie durch Abkühlen und Wiederaufwärmen „steigt jedoch das Risiko von Erkrankungen durch eine Vermehrung der Erreger in Abhängigkeit von der Temperatur an“.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a29

Zur zweiten Gefahr: Beim Abkochen ist nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung „besondere Vorsorge dafür zu treffen, dass Verbrühungen und Verbrennungen des Säuglings unbedingt vermieden werden“; Gefahrenquellen sind heiße Flüssigkeit, heiße Gegenstände wie Wasserkocher oder Wasserkessel und das Füttern unzureichend abgekühlter Nahrung.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a30

Zur Mikrowelle sagen die deutschen Quellen dieser Antwort nichts. Die Weltgesundheitsorganisation rät davon ab, sie zur Zubereitung oder zum Wiedererwärmen zu benutzen, weil ungleichmäßiges Erhitzen heiße Stellen erzeugt, die den Mund des Säuglings verbrühen können.

Quellen: World Health Organization / Food and Agriculture Organization of the United Nations 2007

Einspruch oder Ergänzung

Moderate Evidenz#a31

Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm und Säuglinge mit einer Immunschwäche haben nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko. Für sie kann es nötig sein, „dass … eine individuell angepasste Ernährungsempfehlung aus ärztlicher Sicht getroffen wird“; im Einzelfall ist abzuwägen, ob höhere Wassertemperaturen nötig sind, und sterile Flüssignahrung kann das Risiko minimieren.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2022

Einspruch oder Ergänzung

Wenn dein Baby zu früh geboren wurde oder eine Immunschwäche hat, frag in der Klinik oder der Kinderarztpraxis, bevor du die erste Flasche machst; die Regeln dieser Antwort sind dann nicht deine Regeln.

Quellen

  1. Empfehlungen zur hygienischen Zubereitung pulverförmiger Säuglingsnahrung. Aktualisierte Stellungnahme Nr. 009/2022 des BfR vom 29. März 2022 · Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2022 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · DOI 10.17590/20220329-142747 · abgerufen 2026-09-15
  2. Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen 2024: Teilaktualisierte Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben · Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde, 2024 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · DOI 10.1007/s00112-024-02014-7 · abgerufen 2026-09-05
  3. Zubereitung von Säuglingsmilch · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-15
  4. Hygiene bei der Flaschenfütterung · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-15
  5. Safe preparation, storage and handling of powdered infant formula: Guidelines · World Health Organization / Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2007 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-15
  6. How to Safely Prepare Baby Formula With Water · American Academy of Pediatrics (HealthyChildren.org), 2026 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-05
  7. Hinweise für Notfallsituationen · Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de, 2025 · Amtliche Empfehlung · Stufe 1: amtlich / Leitlinie · abgerufen 2026-09-08

Versionshistorie

  • v2 · 18. September 2026 · Redaktionell gelesen und freigegeben. (Redaktion)
  • v1 · 15. September 2026 · Erstfassung (Redaktion)

Nächste planmäßige Prüfung: 18. September 2027. Du hältst eine Aussage für falsch? Der Link „Einspruch oder Ergänzung“ steht an jeder Aussage, und jede Entscheidung darüber ist unter Einsprüche öffentlich.

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