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  "frage": "Wie viel Kaffee ist in der Schwangerschaft in Ordnung?",
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  "phase": "schwangerschaft",
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  "kurzantwort": "Bis zu 200 Milligramm Koffein über den Tag verteilt gelten in der Schwangerschaft als unbedenklich, das sind etwa zwei Tassen Filterkaffee oder zwei Espresso; Tee, Cola, Kakao und Schokolade zählen mit, auf Energydrinks solltest du ganz verzichten. Grundlage sind Studien, in denen viel Koffein mit geringerem Geburtsgewicht und mehr Fehlgeburten verbunden war; ob weniger Kaffee das Kind schützt, ist in randomisierten Studien kaum untersucht.",
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  "geprueft_am": "2026-09-29",
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      "datum": "2026-09-29",
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      "text": "Die Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben von 2026 lauten: Schwangere sollten koffeinhaltige Getränke und Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Cola-Getränke, Energydrinks, Guarana oder Schokolade nur in moderaten Mengen konsumieren, „d. h. nicht mehr als insgesamt 200 mg Koffein über den Tag verteilt. Das entspricht etwa 2 Tassen Filterkaffee à 200 ml oder 2 Tassen Espresso à 60 ml.“ Nach derselben Quelle gilt laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit eine über den Tag verteilte Koffeinzufuhr „aus allen Quellen“ von bis zu 200 Milligramm für das ungeborene Kind als unbedenklich."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt die Risikobewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit von 2015 wieder: Für gesunde Erwachsene gilt eine über den Tag verteilte Menge von bis zu 400 Milligramm Koffein als unbedenklich. „Bei Schwangeren und Stillenden allerdings gilt eine über den Tag verteilte Aufnahmemenge von bis zu 200 mg Koffein für den Fötus und das gestillte Kind als gesundheitlich unbedenklich.“"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schreibt auf familienplanung.de: „Schwangere müssen nicht völlig auf Koffein verzichten.“ Als unbedenklich gelten 200 Milligramm am Tag, ungefähr zwei Tassen Kaffee."
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        "bfr-koffein-faq-2026"
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      "text": "Als Näherungswerte nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung, nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit: eine Tasse Filterkaffee (200 Milliliter) etwa 90 Milligramm, eine Tasse Espresso (60 Milliliter) 80, eine Dose Energydrink (250 Milliliter) 80, eine Tasse schwarzer Tee (200 Milliliter) 45, eine Dose Cola (330 Milliliter) 35, eine Tasse grüner Tee (200 Milliliter) 30, eine Tasse Kakao 8 bis 35, eine halbe Tafel Zartbitterschokolade (50 Gramm) 25 und eine halbe Tafel Vollmilchschokolade 10 Milligramm."
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      "text": "Der Koffeingehalt kann schwanken: Er hängt nach den Handlungsempfehlungen von der Kaffeesorte, der Röstung und der Zubereitung ab, beim Kakao von Art und Menge des Kakaos. Die Werte der Tabelle sind Orientierungswerte."
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      "text": "Auch Guarana zählt: Die Samen der Guarana-Pflanze enthalten nach den Handlungsempfehlungen etwa viermal so viel Koffein wie Kaffeebohnen, und Guarana steckt als Zutat etwa in Schokolade, Kakao-, Biermisch- oder Fruchtteegetränken."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt Schwangeren nach den Handlungsempfehlungen, auf Energydrinks und Energy-Shots ganz zu verzichten; Energy-Shots sind in kleinen Portionen deutlich höher dosiert. In seinen Fragen und Antworten zählt das Bundesinstitut Schwangere zu den Gruppen, die auf Getränke mit erhöhtem Koffeingehalt verzichten sollten."
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      "text": "Getränke mit mehr als 150 Milligramm Koffein pro Liter müssen den Hinweis „Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“ tragen, gefolgt vom Koffeingehalt. Ausgenommen sind nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung Kaffee und Tee sowie Getränke auf Kaffee- oder Teebasis mit „Kaffee“ oder „Tee“ im Namen."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit begründet den Rat gegen Energydrinks auch mit ihren weiteren Stoffen wie Taurin und Inosit, über deren Wechselwirkungen man noch wenig weiß."
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        "bfr-koffein-faq-2026"
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      "text": "Die Mengen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit gelten nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung für die gesunde Allgemeinbevölkerung, ausdrücklich auch für Schwangere. Nicht bewertet wurden mögliche Wirkungen bei Menschen mit Krankheiten oder Beschwerden, bei Menschen, die zusätzlich Medikamente oder Drogen nehmen, und bei größeren Mengen Alkohol; für sie gelten die Mengen nicht."
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      "text": "Koffein passiert nach den Handlungsempfehlungen schnell die Plazenta. In der Schwangerschaft dauert es außerdem länger, bis der Körper Koffein abbaut, sodass das Ungeborene ihm länger ausgesetzt sein kann. Ungeborene Kinder sind nach derselben Quelle deshalb die empfindlichste Gruppe für mögliche Wirkungen von Koffein."
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      "text": "In Studien war ein hoher Koffeinkonsum in der Schwangerschaft nach den Handlungsempfehlungen mit geringerem Geburtsgewicht, einem zu kleinen Kind für die Schwangerschaftsdauer, mehr Fehl- und Totgeburten sowie mit Übergewicht und Leukämie im Kindesalter verbunden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt, eine über längere Zeit erhöhte Koffeinzufuhr kann bei Schwangeren zu vermindertem Wachstum des Fötus führen."
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      "text": "Ob weniger Koffein tatsächlich schützt, ist kaum im Experiment geprüft. Eine Cochrane-Übersicht von 2015 fand nur eine auswertbare randomisierte Studie: Bei Frauen, die regelmäßig drei oder mehr Tassen Kaffee tranken, änderte eine Verringerung um durchschnittlich 182 Milligramm am Tag im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel weder das Geburtsgewicht noch die Zahl der Frühgeburten, bei niedriger Qualität der Evidenz. Die Autorinnen und Autoren halten die Evidenz für nicht ausreichend, um einen Nutzen zu bestätigen oder zu widerlegen."
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
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      "text": "International empfehlen nach den Handlungsempfehlungen einige Fachgesellschaften und Institutionen ebenfalls höchstens 200 Milligramm Koffein am Tag, andere raten, 300 Milligramm nicht zu überschreiten."
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  "quellen": [
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      "id": "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026",
      "name": "Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft – Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben 2026",
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      "doi": "10.1055/a-2827-5905",
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      "name": "Kaffee, Energy Drinks oder Koffeinpulver: Muntermacher mit gesundheitlichen Risiken? (FAQ)",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)",
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      "url": "https://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-koffein-und-koffeinhaltigen-lebensmitteln-einschließlich-energy-drinks.pdf",
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      "name": "Kaffee, Tee, Cola und Energy-Drinks in der Schwangerschaft",
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      "name": "Effects of restricted caffeine intake by mother on fetal, neonatal and pregnancy outcomes (Cochrane Review)",
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      "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26058966/",
      "doi": "10.1002/14651858.CD006965.pub4",
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  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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