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  "frage": "Wie lange ist mein Kind bei einem Magen-Darm-Infekt ansteckend, und wann darf es wieder in die Kita?",
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  "kurzantwort": "Nach der Empfehlung des Robert Koch-Instituts kann dein Kind frühestens 48 Stunden nach dem letzten Durchfall oder Erbrechen wieder in die Kita, ein schriftliches Attest verlangt das Infektionsschutzgesetz dafür nicht. Ansteckend kann es länger sein, denn Noroviren werden meist noch 7 bis 14 Tage und Rotaviren meist bis zu 8 Tage mit dem Stuhl ausgeschieden, deshalb bleibt gründliches Händewaschen auch danach wichtig.",
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      "datum": "2026-09-28",
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      "text": "Das Robert Koch-Institut schreibt: „Nach § 34 Abs. 1 IfSG dürfen Kinder unter 6 Jahren, die an einer infektiösen Gastroenteritis erkrankt oder dessen verdächtig sind, Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen.“ IfSG steht für das Infektionsschutzgesetz, eine Gemeinschaftseinrichtung ist zum Beispiel die Kita."
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      "text": "Der Verdacht auf eine infektiöse Magen-Darm-Erkrankung besteht nach den Wiederzulassungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts bei mehrmaligem Erbrechen oder Durchfall, sofern andere Auslöser wie Allergien, Unverträglichkeiten oder Grunderkrankungen ausgeschlossen werden können. Dafür muss also kein Erreger nachgewiesen sein."
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        "rki-wiederzulassung-2026"
      ],
      "text": "Die Wiederzulassung ist für erkrankte oder krankheitsverdächtige Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, „48 Stunden nach Abklingen der klinischen Symptome möglich“. Gemeint sind Durchfall und Erbrechen."
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        "gpge-gastroenteritis-2024"
      ],
      "text": "Die S2k-Leitlinie zur akuten infektiösen Gastroenteritis im Kindesalter empfiehlt dasselbe mit starker Empfehlung und einer Konsensstärke von 100 Prozent: Erkrankte Kinder sollen keine Gemeinschaftseinrichtung besuchen, und 48 Stunden nach dem letzten Erbrechen oder Durchfall kann die Einrichtung ohne weitere Erregerdiagnostik wieder besucht werden, sofern für einen nachgewiesenen Erreger keine eigene Regelung besteht."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) schreibt zu Rotaviren: „Der Besuch einer Einrichtung ist frühestens 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder möglich.“"
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      "text": "Zu Noroviren schreibt das Bundesinstitut: „In der Regel kann die Einrichtung erst 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder besucht werden. Den genauen Zeitpunkt bestimmt das zuständige Gesundheitsamt.“"
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        "rki-wiederzulassung-2026"
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      "text": "Zwischen Ansteckung und ersten Beschwerden liegen nach dem Robert Koch-Institut bei Noroviren 6 bis 50 Stunden, bei Rotaviren 1 bis 3 Tage."
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      "text": "Bei Noroviren sind Erkrankte während der akuten Erkrankung hoch ansteckend. Für die Weiterverbreitung hat nach dem Robert Koch-Institut die Zeit mit Beschwerden einschließlich der ersten 48 Stunden danach die größte Bedeutung."
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        "rki-ratgeber-norovirus-2019"
      ],
      "text": "Das Norovirus wird nach demselben Ratgeber „in der Regel noch 7-14 Tage, in Ausnahmefällen aber auch noch über Wochen nach einer akuten Erkrankung über den Stuhl ausgeschieden“. Daher ist auch nach der akuten Phase eine sorgfältige Sanitär- und Händehygiene weiter erforderlich."
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      "text": "Bei Rotaviren besteht eine Ansteckungsfähigkeit während des akuten Krankheitsstadiums und solange das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird. „In der Regel erfolgt eine Virusausscheidung nicht länger als 8 Tage“, bei Frühgeborenen oder Kindern mit geschwächter Abwehr wurde auch eine wesentlich längere Ausscheidung beobachtet."
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        "gpge-gastroenteritis-2024"
      ],
      "text": "Für schwere Verläufe, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, nennt die Leitlinie längere Zeiten: Nach einer dort zitierten Studie von 1998 schieden mehr als die Hälfte dieser Kinder nach 10 Tagen noch Rotaviren aus, 30 von 100 sogar 25 bis 57 Tage lang. Die Leitlinie rät deshalb, die Hygienemaßnahmen langfristig beizubehalten."
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        "rki-ratgeber-norovirus-2019",
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      "text": "Beide Viren stecken schon in winzigen Mengen an: Beim Norovirus dürfte die Infektionsdosis bei etwa 10 bis 100 Viruspartikeln liegen, beim Rotavirus reichen nach dem Robert Koch-Institut bereits 10 Viruspartikel, um ein Kind zu infizieren."
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      "text": "Noroviren werden über Stuhl und Erbrochenes ausgeschieden. Sie werden fäkal-oral übertragen, etwa über Handkontakt mit verunreinigten Flächen, oder über virushaltige Tröpfchen, die beim schwallartigen Erbrechen entstehen."
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      "text": "Das Robert Koch-Institut begründet es so: Eine Wiederzulassung ist 48 Stunden nach Ende von Durchfall und Erbrechen möglich, auch wenn der Erreger noch länger mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann, denn „Eine Kontamination von Händen und der Umgebung durch geformte Stühle ist deutlich weniger wahrscheinlich als durch flüssigen Stuhl.“"
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      "text": "Geformte Stühle von genesenen Kindern können nach derselben Quelle zwar noch Erreger enthalten, eine Übertragung gilt aber als unwahrscheinlich, solange die empfohlenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Außerdem sinkt mit zunehmender Ausscheidungsdauer die Keimzahl im Stuhl und damit in der Regel deutlich die Ansteckungsfähigkeit."
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      "text": "„Eltern müssen die Gemeinschaftseinrichtung über die Erkrankung ihres Kindes informieren.“ Die Leitung der Einrichtung muss ihrerseits das Gesundheitsamt unverzüglich benachrichtigen, wenn ein Kind unter sechs Jahren an einer infektiösen Magen-Darm-Erkrankung erkrankt oder dessen verdächtig ist."
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      "text": "Wir haben den Eintrag zur infektiösen Gastroenteritis in den Wiederzulassungsempfehlungen durchgesehen: Anders als etwa der Eintrag zu EHEC enthält er keine Zeile zu Ausscheidern ohne Beschwerden und keine zu Kontaktpersonen. Eine Regel, nach der gesunde Geschwister zu Hause bleiben müssen, steht dort also nicht. Das ist unsere Feststellung aus dem Fehlen dieser Zeilen, kein Satz des Robert Koch-Instituts."
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      "text": "Die Leitlinie empfiehlt mit starker Empfehlung und einer Konsensstärke von 100 Prozent konsequentes Händewaschen, möglichst mit Flüssigseife und warmem fließendem Wasser und anschließend gutem Abtrocknen: für Kinder und Erwachsene nach jedem Toilettengang und vor dem Essen, für Eltern nach jedem Windelwechsel und vor dem Zubereiten von Essen. „Handtücher von infizierten Kindern sollen nicht mit anderen Kindern/Personen geteilt werden.“"
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      "text": "Bei Noroviren rät das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, möglichst bis 2 Tage nach der Genesung eine eigene Toilette zu benutzen und besonders in den 2 Wochen nach der Erkrankung nach jedem Toilettengang gründlich die Hände zu waschen. Reste von Erbrochenem oder Stuhl sollen immer sehr zügig beseitigt werden."
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      "text": "Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen sollen nach dem Bundesinstitut häufig gewechselt und bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Wer selbst erkrankt ist, soll möglichst keine Mahlzeiten für andere zubereiten."
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      "text": "Für die Reinigung im Umfeld des erkrankten Kindes schreibt das Bundesinstitut: „Eine Reinigung mit Wasser und gängigen Reinigungsmittel ist in der Regel ausreichend.“ Spezielle Desinfektionsmittel können nach derselben Seite erforderlich sein, wenn das Gesundheitsamt oder die Ärztin oder der Arzt sie empfohlen hat."
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      "text": "Nach der Leitlinie sollten Kinder die ersten 2 Wochen nach der letzten Durchfallepisode nicht in ein öffentliches Schwimmbad, insbesondere bei Infektionen mit Kryptosporidien und Giardia. Das Robert Koch-Institut nennt die 14 Tage ohne Schwimmbad und Badegewässer nur für diese beiden Parasiten."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät, dass Kleinkinder ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollen, vor allem wenn Durchfälle oder Erbrechen länger als 2 bis 3 Tage anhalten und zusätzlich Fieber auftritt. Beim Norovirus nennt es als Anlass Durchfälle, die oft auftreten oder länger als 2 bis 3 Tage anhalten, wenn zusätzlich Fieber oder Erbrechen hinzukommen. Zu Rotaviren schreibt es: „Ist der Wasserverlust zu hoch, müssen die Kinder im Krankenhaus behandelt werden.“"
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      "text": "Auf seiner Elternseite zu Durchfall nennt das Bundesinstitut als Anlässe, unverzüglich die Kinderarztpraxis aufzusuchen, unter anderem ein Kind, das erbricht und gleichzeitig Fieber und Durchfall hat, ein Kind, das sich nicht zum Trinken bewegen lässt, blutigen Durchfall, trockene Lippen und Zunge bei seltener als alle 8 Stunden Urin und bei einem Kleinkind mehr als sechs Durchfälle in 24 Stunden."
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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