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  "slug": "wie-lange-braucht-mein-baby-vitamin-d-und-fluorid",
  "frage": "Wie lange braucht mein Baby Vitamin D und Fluorid?",
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  "kurzantwort": "Vitamin D bekommt dein Baby täglich bis zum zweiten erlebten Frühsommer, je nach Geburtszeitpunkt also etwa 12 bis 18 Monate lang. Fluorid gehört von Anfang an dazu, ab dem ersten Milchzahn aber wahlweise als Tablette oder als fluoridhaltige Zahnpasta, denn beides zusammen ist nicht vorgesehen.",
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      "text": "Die Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben sagen: „Jeder Säugling soll zusätzlich zur Muttermilch oder Säuglings(milch)nahrung Vitamin K, Vitamin D und Fluorid erhalten.“"
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      "text": "Für Vitamin K gilt: „Es sollen 3-mal 2 mg Vitamin K als Tropfen bei den Vorsorgeuntersuchungen U1, U2 und U3 gegeben werden.“ In besonderen Situationen kann das Vitamin alternativ einmalig als Injektion ärztlich verabreicht werden."
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024",
        "dgkj-vitamin-d-2018"
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      "text": "Für Vitamin D lautet die Empfehlung: täglich 400 bis 500 Internationale Einheiten (10 bis 12,5 Mikrogramm) als Tablette oder Tropfen bis zum erlebten zweiten Frühsommer, je nach Geburtszeitpunkt also für etwa 12 bis 18 Monate, bis eine stärkere körpereigene Vitamin-D-Bildung bei Sonnenlicht einsetzt. Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin nennt dieselbe Dosis und dieselbe Dauer."
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      "text": "Begonnen wird mit Vitamin D und Fluorid nach den Handlungsempfehlungen zur Kariesprävention „ab Geburt, in der Regel ab der zweiten Lebenswoche“."
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024"
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      "text": "Bis zum Durchbruch des ersten Milchzahns soll täglich ein Kombinationspräparat mit 0,25 mg Fluorid und 400 bis 500 Internationalen Einheiten Vitamin D in Tablettenform gegeben werden."
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024",
        "gesund-ins-leben-kariespraevention-2021"
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      "text": "Ab Zahndurchbruch soll eine von zwei Möglichkeiten gewählt werden. Möglichkeit 1: täglich ein Kombinationspräparat mit 400 bis 500 Internationalen Einheiten Vitamin D und 0,25 mg Fluorid, wobei die Zähne ohne oder mit einer geringen Menge fluoridfreier Zahnpasta geputzt werden. Möglichkeit 2: die Zähne werden bis zu zweimal täglich mit jeweils bis zu 0,125 g, also einer reiskorngroßen Menge, Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid geputzt, dazu täglich 400 bis 500 Internationale Einheiten Vitamin D als Supplement."
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        "gesund-ins-leben-kariespraevention-2021"
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      "text": "Die Handlungsempfehlungen zur Kariesprävention sagen dazu ausdrücklich: „Fluoridhaltige Zahnpasta und Fluoridtabletten sollen nicht in Kombination verwendet werden.“"
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        "gesund-ins-leben-kariespraevention-2021",
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      "text": "Im Alter von 12 bis unter 24 Monaten sollen die Zähne zweimal täglich mit jeweils bis zu 0,125 g (reiskorngroße Menge) Zahnpasta mit 1000 ppm Fluorid geputzt werden."
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        "gesund-ins-leben-kariespraevention-2021"
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      "text": "Für das Alter von 24 bis 72 Monaten heißt es in derselben Quelle: „Die Zähne des Kindes sollen 2-mal täglich mit jeweils bis zu 0,25 g (erbsengroße Menge) Zahnpasta (mit 1000 ppm Fluorid) geputzt werden.“"
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      "text": "Für Vitamin D gilt die Empfehlung, weil der Vitamin-D-Gehalt der Muttermilch meist gering ist und Säuglinge wegen ihrer empfindlichen Haut nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollen. Die körpereigene Bildung in der Haut, die sonst den größten Teil des Bedarfs deckt, fällt in diesem Alter also weitgehend aus."
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      "text": "Die gemeinsame Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Kinderendokrinologie und Diabetologie schließt: „Aufgrund der vorliegenden Studienlage kann auch bei Vitamin-D-Serum-Konzentrationen unterhalb der Referenzwerte eine generelle Vitamin-D-Supplementierung für Kinder im Alter > 2 Lebensjahre ohne Risikofaktoren und ohne chronische Erkrankungen, die potenziell mit Störungen der Kalzium- oder Vitamin-D-Resorption einhergehen, nicht empfohlen werden.“"
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        "dgkj-vitamin-d-2018"
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      "text": "Ungezielte Bestimmungen der Vitamin-D-Konzentration im Blut bei gesunden Kindern ohne Risikofaktoren für einen Mangel werden von denselben Fachgesellschaften nicht empfohlen."
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        "dgkj-vitamin-d-2018"
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024",
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      "text": "Bei einer Überdosierung von Fluorid kann es zu Dentalfluorosen in den bleibenden Zähnen kommen. Säuglinge und Kleinkinder haben bedingt durch die Zahnentwicklung ein erhöhtes Risiko dafür."
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024",
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      "text": "Als tolerierbare Tageshöchstmenge aus allen Quellen zusammen, also Wasser, Zahnpasta und Nahrung, nennt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht."
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024"
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024"
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        "gesund-ins-leben-handlungsempfehlungen-2024"
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      "text": "Die Handlungsempfehlungen knüpfen daran eine Bedingung: „Wird Wasser (Trinkwasser, Mineralwasser) mit einem Fluoridgehalt von 0,3 mg/l oder mehr zur Zubereitung der Säuglings(milch)nahrung verwendet, soll ein Supplement mit Vitamin D ohne Fluorid gegeben werden. Dies betrifft Säuglinge, die ausschließlich oder überwiegend mit Säuglings(milch)nahrung ernährt werden.“ In diesen Fällen soll für das Zähneputzen entweder nur einmal täglich eine reiskorngroße Menge (0,125 g) fluoridhaltige Zahnpasta oder eine fluoridfreie Zahnpasta angewandt werden."
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        "dgkj-vitamin-d-2018"
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      "text": "Als Risikogruppen für einen relevanten Vitamin-D-Mangel nennt die Stellungnahme unter anderem Kinder mit Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffaufnahme einhergehen (zum Beispiel Zöliakie, Morbus Crohn, Mukoviszidose), Kinder mit chronisch entzündlichen Erkrankungen, mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung, Kinder mit einer Dauermedikation, die den Kalzium- oder Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflusst (zum Beispiel Antiepileptika, antivirale Medikamente oder hochdosierte Glukokortikoide), Kinder mit sehr geringer Sonnenexposition sowie Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Bei ihnen kann insbesondere in den Wintermonaten eine vorbeugende Gabe von 500 bis 1000 Internationalen Einheiten Vitamin D sinnvoll sein."
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      "name": "Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen 2024: Teilaktualisierte Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben",
      "herausgeber": "Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Monatsschrift Kinderheilkunde",
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      "name": "Vitamin-D-Supplementierung jenseits des zweiten Lebensjahres: Gemeinsame Stellungnahme der Ernährungskommission der DGKJ und der DGKED",
      "herausgeber": "Ernährungskommission der DGKJ / DGKED",
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      "id": "gesund-ins-leben-kariespraevention-2021",
      "name": "Kariesprävention im Säuglings- und frühen Kindesalter: Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben",
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      "url": "https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/handlungsempfehlungen/kariespraevention/",
      "doi": "10.1007/s00112-021-01167-z",
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  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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