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  "id": "ant-0052",
  "slug": "wie-gehe-ich-mit-wutanfaellen-in-der-trotzphase-um",
  "frage": "Wie gehe ich mit Wutanfällen in der Trotzphase um?",
  "typ": "handeln",
  "cluster": "eltern",
  "alter": "18-36m",
  "phase": "kleinkind",
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  "evidenz": "moderat",
  "kurzantwort": "Wutanfälle gehören ab der Mitte des zweiten Lebensjahres zur normalen Entwicklung, und was die Quellen empfehlen, ist ruhig zu bleiben, beim Kind zu bleiben und den Anfall abzuwarten. Diese Empfehlung stammt aus einer Elterninformation, aus Leitlinien und aus Beobachtungsdaten, nicht aus einer Studie, die zwei Umgangsweisen gegeneinander geprüft hat.",
  "url": "https://eltern-wiki.de/antworten/wie-gehe-ich-mit-wutanfaellen-in-der-trotzphase-um",
  "json": "https://eltern-wiki.de/antworten/wie-gehe-ich-mit-wutanfaellen-in-der-trotzphase-um.json",
  "geprueft_am": "2026-09-09",
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      "grund": "Überarbeitung nach Evidenz-Review 2026-09-07: Wakschlag-Merkmale korrigiert, WHO-Empfehlung 5 und Komponentenliste ergänzt, Barlow-Sensitivitätsanalyse ergänzt, Mehrfachbehauptungen getrennt, Absenzaussagen in Blöcke überführt, Arztliste abgeglichen und Verweise auf ant-0034 und ant-0053 ergänzt",
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      "datum": "2026-09-08",
      "grund": "Konsistenzentscheidung Freigabe-Sitzung Punkt 4l: Querverweis auf die Bildschirmmedien-Antworten korrigiert, da ant-0035 und ant-0054 in den Cluster Motorik & Entwicklung verschoben wurden",
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      "datum": "2026-09-09",
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      "text": "Nach Angabe des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) treten „typische“ Trotzreaktionen meist gehäuft ab der Mitte des zweiten Lebensjahres auf."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
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      "text": "Dasselbe Institut schreibt, dass die Heftigkeit mit Beginn des dritten Lebensjahres und mit zunehmenden sprachlichen Fähigkeiten oft schon wieder abnimmt und dass die Trotzreaktionen nach dem dritten Lebensjahr in der Regel seltener werden."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
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      "text": "Dasselbe Institut ordnet Trotzreaktionen als Entwicklungsschritt ein: Sie werden „vor allem mit der wachsenden Selbstwahrnehmung, dem Drang nach mehr Selbstständigkeit und den Fortschritten in der geistigen Entwicklung des Kindes in Verbindung gebracht“ und heißen deshalb auch Autonomiephase."
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        "potegal-davidson-wutanfaelle-2003"
      ],
      "text": "Eine Auswertung von Elternberichten über die Wutanfälle von 335 Kindern im Alter von 18 bis 60 Monaten fand fünf Komponenten. Wut und Kummer waren dabei die beiden großen, voneinander unabhängigen Bestandteile: Wut bildete drei Komponenten unterschiedlicher Stärke, Kummer bestand aus Quengeln, Weinen und Trostsuchen, und die fünfte Komponente beschrieb den Bewältigungsstil zwischen Sich-Fallenlassen und Weglaufen."
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        "potegal-davidson-wutanfaelle-2003"
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        "potegal-davidson-wutanfaelle-2003"
      ],
      "text": "Grundlage derselben Auswertung sind Erzählungen der Eltern über einen zurückliegenden Anfall, die in Abschnitte von je 30 Sekunden zerlegt und darin als vorhanden oder nicht vorhanden verschlüsselt wurden. Das sind keine Messungen von außen."
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        "potegal-wutanfall-dauer-2003"
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      "text": "Dieselbe Arbeit beschreibt den zeitlichen Verlauf: Wut steigt schnell an, hat ihren Gipfel am oder nahe dem Anfang des Anfalls und fällt danach ab, während die Wahrscheinlichkeit von Weinen und Trostsuchen über den Anfall hinweg langsam zunimmt."
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      ],
      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät: „Schenken Sie einem ‚Trotzanfall‘ möglichst wenig Beachtung, solange Ihr Kind hierdurch nicht in Gefahr gerät, und versuchen Sie, möglichst gelassen zu bleiben.“"
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      "text": "Dasselbe Institut rät: „Bleiben Sie bei Ihrem Kind und warten Sie ab, bis es sich von selbst wieder so weit beruhigt hat, dass es ansprechbar ist.“"
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      ],
      "text": "Danach rät es, mit dem Kind über seine negativen Gefühle zu sprechen und ihm das Gefühl zu geben, dass es ernst genommen wird."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
      ],
      "text": "Vorbeugend nennt dasselbe Institut unter anderem, dem Kind genügend Freiraum zu gewähren, Regeln festzulegen und Grenzen dort zu setzen, „wo sie sinnvoll und wichtig sind“, Veränderungen frühzeitig anzukündigen und die Aufmerksamkeit des Kindes auf etwas anderes Interessantes zu lenken, wenn es sich über etwas ärgert."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
      ],
      "text": "Zur Abgrenzung von Situation und Person schreibt dasselbe Institut: „Vermitteln Sie Ihrem Kind immer, dass Sie zwar eine bestimmte Situation und ein bestimmtes Verhalten nicht gut finden, nicht aber es selbst ablehnen.“"
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
      ],
      "text": "Für die einzelnen Handgriffe dieser Elterninformation haben wir keine Untersuchung gefunden, die sie gegen ein anderes Vorgehen geprüft hätte, und die Elterninformation selbst nennt keine. Das heißt nicht, dass sie nicht wirken, sondern dass es dazu keine Studie gibt."
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        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt in ihrer Leitlinie zu Elterntrainings, dass Eltern und Bezugspersonen von Kindern zwischen 2 und 10 Jahren weltweit leichten Zugang zu wirksamkeitsgeprüften Elterntrainings haben sollen, die auf der sozialen Lerntheorie beruhen. Das ist eine starke Empfehlung auf Evidenz mittlerer bis niedriger Sicherheit."
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        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Für diese Empfehlung fasst dieselbe Leitlinie 211 Studien mit 21.622 Teilnehmenden zusammen: Nach außen gerichtete Verhaltensprobleme des Kindes, also unter anderem Wut und Aggression, waren nach solchen Programmen geringer, mit einer standardisierten mittleren Differenz von 0,38 und einem 95-Prozent-Vertrauensbereich von 0,44 bis 0,31, bei Evidenz mittlerer Sicherheit."
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        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Dieselbe Leitlinie fasst für Misshandlung einschließlich harter Erziehung 49 Studien mit 5.700 Teilnehmenden zusammen: Dieser Endpunkt trat nach solchen Programmen seltener ein, mit einer standardisierten mittleren Differenz von 0,34 und einem 95-Prozent-Vertrauensbereich von 0,47 bis 0,22, bei Evidenz mittlerer Sicherheit."
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        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Dieselbe Leitlinie hält fest, dass sich in den wenigen Studien, die breitere Endpunkte wie Gewalt in der Partnerschaft oder die kindliche Entwicklung untersucht haben, kein Hinweis auf schädliche Wirkungen von Elterntrainings fand."
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        "who-elterntrainings-2022"
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      "text": "Die Empfehlung Nr. 5 derselben Leitlinie gilt ausdrücklich für die ersten drei Lebensjahre: Alle Säuglinge und Kleinkinder sollen in dieser Zeit feinfühlige Betreuung und frühe Lerngelegenheiten mit ihren Eltern und anderen Bezugspersonen erhalten, und die Eltern und Bezugspersonen sollen dabei unterstützt werden. Die Leitlinie übernimmt diese Empfehlung aus der Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation zur frühkindlichen Entwicklung von 2020 und stuft sie als starke Empfehlung ein."
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    {
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        "barlow-elterntraining-2016"
      ],
      "text": "Eine Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration zu Gruppenprogrammen für Eltern jüngerer Kinder fasst 22 randomisierte und 2 quasi-randomisierte Studien mit zusammen 3.161 Teilnehmenden zusammen. Eingeschlossen waren Studien, deren Kinder im Mittel höchstens drei Jahre und elf Monate alt waren."
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        "barlow-elterntraining-2016"
      ],
      "text": "Dieselbe Übersicht fand nach außen gerichtete Verhaltensprobleme nach solchen Programmen geringer: standardisierte mittlere Differenz −0,23, 95-Prozent-Vertrauensbereich −0,46 bis −0,01, aus 8 Studien mit 989 Teilnehmenden, bei Evidenz mittlerer Qualität."
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        "barlow-elterntraining-2016"
      ],
      "text": "Für die Gesamtbelastung mit emotionalen und Verhaltensproblemen lag die Differenz bei −0,81, Vertrauensbereich −1,37 bis −0,25, aus 5 Studien mit 280 Teilnehmenden, bei Evidenz niedriger Qualität. Dieses Ergebnis blieb nicht bestehen, als dieselbe Übersicht in einer Sensitivitätsanalyse die beiden quasi-randomisierten Studien herausnahm: Dann lag die Differenz bei −0,67, Vertrauensbereich −1,43 bis 0,09, aus 3 Studien mit 221 Teilnehmenden, und war nicht mehr statistisch gesichert."
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        "barlow-elterntraining-2016"
      ],
      "text": "Die Verfasserinnen und Verfasser derselben Übersicht bezeichnen ihr Ergebnis ausdrücklich als vorläufige Unterstützung für Gruppenprogramme für Eltern und verlangen weitere Studien mit langer Nachbeobachtung. Ob die kurzfristige Verbesserung anhält, sagt die Übersicht nicht."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
      ],
      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät ab, das Verhalten durch Strafe oder Ablehnung ändern zu wollen: „hierdurch würden Häufigkeit und Stärke der Trotzreaktionen eher zu- als abnehmen“."
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        "bzga-trotzverhalten-2026"
      ],
      "text": "Dasselbe Institut rät ebenso davon ab, das Kind für den Anfall zu „belohnen“, indem man ihm beispielsweise im Supermarkt doch kauft, was man ihm zuvor abgeschlagen hat."
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        "aap-digitale-oekosysteme-2026"
      ],
      "text": "Zu der Frage, ob ein Bildschirm einen laufenden Wutanfall beendet, haben wir keine Studie an Kindern unter drei Jahren gefunden. Was es gibt, sind Beobachtungen an älteren Kindern, und sie zeigen in die andere Richtung."
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      "evidenz": "schwach",
      "quellen": [
        "aap-digitale-oekosysteme-2026"
      ],
      "text": "Die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde hält in ihrer Grundsatzerklärung von 2026 fest, dass bei Vorschulkindern der Einsatz mobiler Geräte zum Beruhigen mit schwächeren Fähigkeiten zur Gefühlsregulierung und mit problematischen Mediengewohnheiten verbunden ist. Das ist ein Zusammenhang aus Beobachtungsdaten bei älteren Kindern, kein Nachweis, dass das Gerät die Ursache ist."
    },
    {
      "id": "a28",
      "evidenz": "schwach",
      "quellen": [
        "aap-digitale-oekosysteme-2026"
      ],
      "text": "Dieselbe Erklärung berichtet, dass stärkere Tabletnutzung im Zeitverlauf mit mehr Wutausbrüchen verbunden war. Auch das ist ein beobachteter Zusammenhang bei älteren Kindern, keine Ursache."
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    {
      "id": "a29",
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        "gershoff-koerperstrafen-2016"
      ],
      "text": "Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2016 wertete 75 Studien mit 111 Effektstärken zu Schlägen als Erziehungsmittel aus, die zusammen 160.927 Kinder betrafen. 13 von 17 zusammengefassten Effektstärken unterschieden sich deutlich von null, und alle wiesen in dieselbe Richtung: Schläge waren mit einem erhöhten Risiko für nachteilige Folgen beim Kind verbunden."
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    {
      "id": "a30",
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        "gershoff-koerperstrafen-2016"
      ],
      "text": "Dieselbe Meta-Analyse prüfte ausdrücklich, ob sich die Effektstärken für Schläge von denen für körperliche Misshandlung unterscheiden, und ob sie vom Studiendesign abhängen. Sie fand in beiden Fragen keinen wesentlichen Unterschied."
    },
    {
      "id": "a31",
      "evidenz": "moderat",
      "quellen": [
        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Die Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation zu Elterntrainings nennt als Ziel ausdrücklich, harte Erziehung zu verringern, und beschreibt als Kernbestandteil wirksamer Programme, dass sie Eltern Alternativen zu harter Bestrafung beibringen."
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    {
      "id": "a32",
      "evidenz": "moderat",
      "quellen": [
        "who-elterntrainings-2022"
      ],
      "text": "Als Kernbestandteile mit mittlerer bis starker Evidenzgrundlage nennt dieselbe Leitlinie fünf Gruppen: gewaltfreie Disziplinierungstechniken, positive Verstärkung durch Loben und Belohnen erwünschten Verhaltens, vorausschauende Erziehungstechniken mit klaren Familien- und Haushaltsregeln, dem Beobachten des kindlichen Verhaltens und positiven, direkten Aufforderungen, Fähigkeiten der Eltern zur Steuerung ihrer selbst und die Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung, etwa durch kindgeleitetes Spiel."
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    {
      "id": "a33",
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        "wakschlag-temper-loss-2012"
      ],
      "text": "In einer Querschnittsuntersuchung mit Elternberichten über 1.490 Kinder hatten 83,7 von 100 Kindern manchmal Wutanfälle, aber nur 8,6 von 100 hatten täglich welche. Die Kinder waren drei bis fünf Jahre alt; für Kinder zwischen einem und drei Jahren gelten diese Anteile nicht ohne Weiteres."
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    {
      "id": "a34",
      "evidenz": "schwach",
      "quellen": [
        "wakschlag-temper-loss-2012"
      ],
      "text": "Dieselbe Untersuchung ordnete leichtere Verhaltensweisen dem Bild zu, in dem ein Kind in erwartbaren Zusammenhängen frustriert reagiert, während sie als klinisch bedenkliche Merkmale solche beschreibt, die unvorhersehbar, langanhaltend oder zerstörerisch sind."
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    {
      "id": "a35",
      "evidenz": "schwach",
      "quellen": [
        "wakschlag-temper-loss-2012"
      ],
      "text": "Zwölf der untersuchten Merkmale lagen in derselben Untersuchung über der klinischen Schwelle des 95. Perzentils, und alle zwölf waren vorab als Problemanzeichen eingestuft worden. Als Beispiele hebt die Arbeit hervor: tägliche Wutanfälle jeder Form, Anfälle von mehr als fünf Minuten, Aggression während des Anfalls, Wutanfälle gegenüber fremden Erwachsenen und Wutanfälle ohne erkennbaren Anlass. Auch diese Einordnung stammt aus einer Stichprobe von Drei- bis Fünfjährigen."
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    {
      "id": "a36",
      "evidenz": "moderat",
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        "bzga-entwicklungsauffaelligkeiten-2026"
      ],
      "text": "Für Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung rät das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, sich bei Fragen oder Sorgen über die Entwicklung des Kindes in jedem Fall zuerst an die Kinderärztin oder den Kinderarzt zu wenden, und nennt die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 als den vorgesehenen Rahmen dafür."
    }
  ],
  "quellen": [
    {
      "id": "bzga-trotzverhalten-2026",
      "name": "Kindliches Trotzverhalten – wie damit umgehen?",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de",
      "stufe": 1,
      "typ": "empfehlung",
      "url": "https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/alltagstipps/entwicklungsschritte/trotzverhalten/",
      "doi": null,
      "jahr": 2026,
      "abgerufen_am": "2026-09-08",
      "awmf": null
    },
    {
      "id": "potegal-davidson-wutanfaelle-2003",
      "name": "Temper tantrums in young children: 1. Behavioral composition",
      "herausgeber": "Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics",
      "stufe": 3,
      "typ": "querschnitt",
      "url": "https://doi.org/10.1097/00004703-200306000-00002",
      "doi": "10.1097/00004703-200306000-00002",
      "jahr": 2003,
      "abgerufen_am": "2026-09-08",
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    },
    {
      "id": "potegal-wutanfall-dauer-2003",
      "name": "Temper tantrums in young children: 2. Tantrum duration and temporal organization",
      "herausgeber": "Journal of Developmental and Behavioral Pediatrics",
      "stufe": 3,
      "typ": "querschnitt",
      "url": "https://doi.org/10.1097/00004703-200306000-00003",
      "doi": "10.1097/00004703-200306000-00003",
      "jahr": 2003,
      "abgerufen_am": "2026-09-07",
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    },
    {
      "id": "who-elterntrainings-2022",
      "name": "WHO guidelines on parenting interventions to prevent maltreatment and enhance parent-child relationships with children aged 0-17 years",
      "herausgeber": "WHO",
      "stufe": 1,
      "typ": "leitlinie",
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      "jahr": 2022,
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    },
    {
      "id": "barlow-elterntraining-2016",
      "name": "Group-based parent training programmes for improving emotional and behavioural adjustment in young children (Cochrane Review)",
      "herausgeber": "Cochrane Database of Systematic Reviews",
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      "url": "https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6797064/",
      "doi": "10.1002/14651858.CD003680.pub3",
      "jahr": 2016,
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    },
    {
      "id": "aap-digitale-oekosysteme-2026",
      "name": "Digital Ecosystems, Children, and Adolescents: Policy Statement",
      "herausgeber": "American Academy of Pediatrics",
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      "url": "https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13122503/",
      "doi": "10.1542/peds.2025-075320",
      "jahr": 2026,
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    },
    {
      "id": "gershoff-koerperstrafen-2016",
      "name": "Spanking and child outcomes: Old controversies and new meta-analyses",
      "herausgeber": "Journal of Family Psychology",
      "stufe": 2,
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      "url": "https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7992110/",
      "doi": "10.1037/fam0000191",
      "jahr": 2016,
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      "id": "wakschlag-temper-loss-2012",
      "name": "Defining the developmental parameters of temper loss in early childhood: implications for developmental psychopathology",
      "herausgeber": "Journal of Child Psychology and Psychiatry",
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      "url": "https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3633202/",
      "doi": "10.1111/j.1469-7610.2012.02595.x",
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    {
      "id": "bzga-entwicklungsauffaelligkeiten-2026",
      "name": "Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de",
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      "typ": "empfehlung",
      "url": "https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/foerdern-unterstuetzen/entwicklungsauffaelligkeiten/",
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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