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  "slug": "welche-schmerzmittel-darf-ich-in-der-schwangerschaft-nehmen",
  "frage": "Welche Schmerzmittel darf ich in der Schwangerschaft nehmen?",
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  "kurzantwort": "Nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur kann Paracetamol in der Schwangerschaft gegen Schmerzen oder Fieber genommen werden, wenn es medizinisch nötig ist, so niedrig dosiert, so kurz und so selten wie möglich; entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen sind in den letzten drei Monaten tabu und davor nur nach ärztlicher Empfehlung, ein ärztlich verordnetes Mittel wie ASS zur Vorbeugung einer Präeklampsie setzt du aber nicht selbst ab. Jedes Schmerzmittel gehört vorher in die Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, auch ein rezeptfreies.",
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  "geprueft_am": "2026-09-29",
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      "version": 2,
      "datum": "2026-09-29",
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
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      "text": "Die Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben lauten: „Schwangere sollen Arzneimittel nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen oder absetzen.“ Nach derselben Quelle können sich in der Schwangerschaft eingenommene Arzneimittel auf das ungeborene Kind auswirken, „ob verschreibungspflichtig oder nicht“."
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        "bzga-medikamente-schwangerschaft-2017"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schreibt, dass Schwangere Medikamente grundsätzlich nur nach Beratung mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt einnehmen sollten, und: „Das gilt auch für rezeptfreie Medikamente“. In die Bilanz zu Beginn der Schwangerschaft gehören nach derselben Seite auch pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel."
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        "nhs-medikamente-schwangerschaft-2022"
      ],
      "text": "Der britische Gesundheitsdienst NHS rät, vor jedem Medikament in der Schwangerschaft, ausdrücklich auch vor Schmerzmitteln, in der Apotheke, bei der Hebamme oder in der Arztpraxis zu klären, ob es geeignet ist, und dafür zu sorgen, dass jede behandelnde Fachkraft von der Schwangerschaft weiß."
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026",
        "bzga-medikamente-schwangerschaft-2017"
      ],
      "text": "Für behandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie beratende Apothekerinnen und Apotheker stehen nach den Handlungsempfehlungen über die Website embryotox.de der Charité Hinweise zur Sicherheit von Arzneimitteln in der Schwangerschaft zur Verfügung. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt Embryotox als Portal, bei dem sich auch Schwangere informieren können."
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        "ema-paracetamol-schwangerschaft-2025"
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      "text": "Die Europäische Arzneimittel-Agentur schreibt: In der EU kann Paracetamol in der Schwangerschaft zur Linderung von Schmerzen oder zur Fiebersenkung angewendet werden, wenn es klinisch nötig ist. Eine große Menge an Daten von Schwangeren weist nach derselben Quelle auf kein Risiko für Fehlbildungen beim Kind hin."
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        "ema-paracetamol-schwangerschaft-2025"
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      "text": "Wie jedes Mittel zur Akutbehandlung soll Paracetamol nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur in der niedrigsten wirksamen Dosis, so kurz wie möglich und so selten wie möglich genommen werden. Wer Fragen zu einem Medikament in der Schwangerschaft hat, soll nach derselben Quelle mit einer medizinischen Fachkraft sprechen."
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        "nhs-paracetamol-erwachsene-2026"
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      "text": "Der NHS schreibt, dass Paracetamol in der Schwangerschaft in der Regel das am besten geeignete Schmerzmittel ist; es wird häufig in der Schwangerschaft genommen und schadet dem Baby nach dieser Quelle nicht."
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        "ema-paracetamol-schwangerschaft-2025"
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      "text": "Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat nach eigener Aussage nach gründlicher Prüfung keine Hinweise gefunden, dass Paracetamol in der Schwangerschaft Autismus beim Kind verursacht. In einer Aktualisierung vom Januar 2026 verweist sie auf eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse, die kein erhöhtes Risiko für Autismus, ADHS oder geistige Behinderung fand, wenn Paracetamol in empfohlener Dosis genommen wurde. Schon 2019 hatte sie die Studien zur Entwicklung von Kindern nach Paracetamol im Mutterleib als nicht schlüssig bewertet; ein Zusammenhang mit Entwicklungsstörungen ließ sich nicht herstellen."
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        "nhs-medikamente-schwangerschaft-2022"
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      "text": "Auch nach dem NHS hat die britische Arzneimittelbehörde bestätigt, dass Paracetamol in der Schwangerschaft weiterhin sicher ist und es keine Belege gibt, dass es Autismus verursacht."
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        "bzga-kopfschmerzen-schwangerschaft-2024"
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      "text": "„Was gegen Kopfschmerzen in der Schwangerschaft hilft, ist noch nicht gut untersucht.“ Als allgemeine Empfehlungen nennt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: herausfinden, was die Kopfschmerzen auslöst, und den Auslöser meiden, häufig Stress; ausreichend schlafen; sich regelmäßig bewegen; sich ausgewogen ernähren."
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
      ],
      "text": "Die Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben halten fest: „Eine notwendige Therapie darf aber nicht aufgrund falscher Annahmen in Bezug auf die Schädigung des Ungeborenen abgesetzt werden.“ Bei jeder Verschreibung muss nach derselben Quelle das Risiko einer Nichtbehandlung für die Mutter gegen das Risiko für das Kind abgewogen werden."
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        "nhs-medikamente-schwangerschaft-2022"
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      "text": "Der NHS rät, ein verschriebenes Medikament, das dich gesund hält, nie abzusetzen, ohne vorher mit der Ärztin oder dem Arzt zu sprechen; das Absetzen kann nach dieser Quelle dir und deinem Baby schaden."
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      "text": "Nach dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sind die nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) die größte Gruppe rezeptfreier Schmerzmittel; rezeptfrei erhältlich sind Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. „In der Schwangerschaft dürfen, je nach Schwangerschaftswoche, nur bestimmte NSAR angewendet werden.“"
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      "text": "Der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte veröffentlichte Text für die Packungsbeilage aller NSAR-haltigen Arzneimittel zur systemischen Anwendung lautet: nicht anwenden, „wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte“. Genannt werden Nieren- und Herzprobleme beim Kind, eine veränderte Blutungsneigung und ein späterer oder längerer Geburtsvorgang."
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        "bfarm-nsar-schwangerschaft-2022"
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      "text": "Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann eine Einnahme über mehr als ein paar Tage nach demselben Text beim Kind Nierenprobleme verursachen, die zu weniger Fruchtwasser führen können, oder ein Blutgefäß im Herzen des Kindes (Ductus arteriosus) verengen. Bei längerer Behandlung kann die Ärztin oder der Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen."
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        "nice-ng201-antenatal-2021",
        "awmf-fetale-ueberwachung-2023",
        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
      ],
      "text": "Davon zu unterscheiden ist ASS, das dir zur Vorbeugung einer Präeklampsie verordnet wurde: Die britische Leitlinie zur Schwangerenvorsorge empfiehlt, Schwangeren mit Risikofaktoren für eine Präeklampsie ASS nach der Leitlinie zum Bluthochdruck in der Schwangerschaft zu raten, und die deutsche S3-Leitlinie zur fetalen Überwachung nennt die Gabe von Acetylsalicylsäure eine Möglichkeit der Vorbeugung, „sofern vor 16 SSW begonnen“. Eine notwendige Therapie darf nach den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben nicht aufgrund falscher Annahmen abgesetzt werden."
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026",
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      "text": "Nach den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben ist die überwiegende Zahl der Arzneimittel mit Blick auf Risiken in der Schwangerschaft unzureichend untersucht. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ergänzt, dass Medikamentenstudien mit Schwangeren aus ethischen Gründen nur selten möglich sind und die Wirkung oft nur auf Basis langjähriger Erfahrung eingeschätzt werden kann, besonders schwer bei neuen Medikamenten."
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        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
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      "text": "Die empfindlichste Phase für das ungeborene Kind ist nach derselben Quelle die Zeit bis zur 8. Schwangerschaftswoche, in der die Grundstruktur aller Organe angelegt wird."
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        "nhs-medikamente-schwangerschaft-2022",
        "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schreibt, Kopfschmerzen in der Schwangerschaft sind oft harmlos, können aber ein Anzeichen für eine Schwangerschaftskomplikation wie eine Präeklampsie sein: „Nach der 20. Schwangerschaftswoche sollten Frauen mit Kopfschmerzen immer und sofort mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen.“ Es soll nach derselben Quelle ausgeschlossen werden, dass die Kopfschmerzen ein Anzeichen einer Präeklampsie sind."
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        "bzga-kopfschmerzen-schwangerschaft-2024"
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      "text": "Immer sofort zu einer Ärztin oder einem Arzt oder in eine Klinik gehen sollen Schwangere nach derselben Quelle, wenn die Kopfschmerzen sehr stark und plötzlich auftreten, sich anders anfühlen als sonst oder auch nach einem Schmerzmittel nicht besser werden, wenn sie sich verwirrt oder unruhig fühlen, unklar oder verschwommen sehen oder einen steifen Nacken haben."
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  "quellen": [
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      "id": "gesund-ins-leben-schwangerschaft-2026",
      "name": "Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft – Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben 2026",
      "herausgeber": "Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Geburtshilfe und Frauenheilkunde",
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      "url": "https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkreise/familien-vor-und-in-der-schwangerschaft/handlungsempfehlungen/",
      "doi": "10.1055/a-2827-5905",
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      "abgerufen_am": "2026-09-29",
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      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / familienplanung.de",
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      "herausgeber": "European Medicines Agency (EMA)",
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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