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  "frage": "Welche Beschwerden in der Schwangerschaft sind Warnzeichen, bei denen ich sofort in die Klinik muss?",
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  "kurzantwort": "Sofort in die Geburtsklinik musst du vor allem bei einer Blutung, die so stark ist wie eine Periode oder mit Kreislaufproblemen einhergeht, bei bekannter Plazenta praevia schon bei schwacher Blutung, bei anhaltenden Schmerzen im rechten Oberbauch und bei sehr hohem Blutdruck; bei starken Schmerzen, einem plötzlich brettharten Bauch, Krämpfen, Bewusstlosigkeit oder Atemnot ist der Notruf 112 oder sofort ein Krankenhaus richtig. Weniger Kindsbewegungen, Anzeichen vorzeitiger Wehen, Fruchtwasserabgang, plötzliche Sehstörungen und plötzliche, ungewohnt starke Kopfschmerzen gehören ebenfalls sofort abgeklärt.",
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      "text": "Wassereinlagerungen entwickeln nach Angabe des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit 85 von 100 Schwangeren. An Füßen, Beinen und Händen sind sie danach relativ unbedenklich."
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      "text": "Im letzten Drittel zieht sich die Gebärmutter immer wieder kurz zusammen und verhärtet sich dabei. Das Bundesinstitut nennt diese kurzen, meist schmerzlosen und unregelmäßigen Kontraktionen Vorwehen und schreibt, dass sie kein Grund zur Beunruhigung sind, solange sie nicht häufiger als dreimal pro Stunde oder rund zehnmal am Tag auftreten und in Ruhepausen wieder nachlassen."
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      "text": "Wird dir in der zweiten Schwangerschaftshälfte beim Liegen auf dem Rücken nach einigen Minuten unwohl, schwindlig oder übel, drückt nach dem Bundesinstitut die große Gebärmutter auf eine große Vene. Die Beschwerden verschwinden, sobald du dich auf die linke Seite drehst, und sind nach dieser Quelle für die Schwangere unangenehm, aber wahrscheinlich nicht gefährlich."
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        "bzga-blutungen-schwangerschaft-2024"
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      "text": "Blutungen im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel sind nach dem Bundesinstitut fast immer ernst. Die häufigsten Ursachen sind Probleme mit der Plazenta, etwa eine tief liegende Plazenta (Plazenta praevia) oder eine vorzeitige Plazentalösung; eine Blutung kann auch eine drohende Frühgeburt anzeigen. Auch eine schmerzlose Blutung kann gefährlich sein, und starke Schmerzen sind nach dieser Quelle immer ein Anzeichen für eine schwerwiegende Ursache."
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      "text": "Eine vorzeitige Plazentalösung kommt nach dem Bundesinstitut in 1 von 100 Schwangerschaften in der zweiten Hälfte vor und kann für Mutter und Kind lebensbedrohlich sein. Löst sich ein größerer Teil, hat die Schwangere plötzlich starke Bauchschmerzen, der Bauch fühlt sich „bretthart“ an, und häufig kommt eine dunkelrote Blutung aus der Scheide dazu. Bei Verdacht muss die Schwangere so schnell wie möglich ins Krankenhaus."
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      "text": "Bei einer Plazenta praevia liegt die Plazenta ganz oder teilweise vor dem Muttermund; das kommt in weniger als 1 von 100 Schwangerschaften vor. Sie fällt meist durch eine plötzliche, hellrote, schmerzlose Blutung im letzten Drittel auf. Das Bundesinstitut rät dann, sofort in die Geburtsklinik zu gehen und bei einer starken Blutung den Rettungsdienst unter 112 zu rufen."
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      "text": "6 bis 8 von 100 Frauen haben in der Schwangerschaft einen zu hohen Blutdruck, eine Präeklampsie kommt nach dem Bundesinstitut in 2 bis 5 von 100 Schwangerschaften vor. Der erhöhte Blutdruck macht oft zunächst keine Beschwerden; deshalb wird er bei der Vorsorge regelmäßig kontrolliert. Als stark erhöht gelten Werte ab 160 zu 110."
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      "text": "Als Zeichen einer Präeklampsie nennt das Bundesinstitut plötzliche starke Wassereinlagerungen, Unwohlsein oder anhaltende Übelkeit ohne erkennbare Ursache nach der 20. Woche, anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch, anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krämpfe und Bewusstlosigkeit. Bei der schwersten Form, der Eklampsie, ist das Gehirn betroffen: Die Schwangere bekommt Krämpfe und kann das Bewusstsein verlieren. Bei sehr hohem Blutdruck soll die Schwangere direkt eine Geburtsklinik aufsuchen; bei stark erhöhtem Blutdruck oder Hinweisen auf Organschäden muss sie ins Krankenhaus."
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      "text": "Das HELLP-Syndrom ist nach dem Bundesinstitut eine lebensbedrohliche Erkrankung ab der zweiten Schwangerschaftshälfte, die auch noch nach der Geburt auftreten kann. Das wichtigste Zeichen ist ein anhaltender Schmerz im rechten Oberbauch; dazu kommen häufig plötzliche, ungewohnt starke Kopfschmerzen, Sehstörungen und manchmal extreme Übelkeit. Betroffene sollen sofort in eine Geburtsklinik."
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      "text": "Kopfschmerzen sind in der Schwangerschaft oft harmlos. Nach der 20. Woche sollen Schwangere mit Kopfschmerzen nach dem Bundesinstitut aber immer und sofort mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen. Sofort zur Ärztin, zum Arzt oder in eine Klinik sollen sie, wenn die Kopfschmerzen sehr stark und plötzlich auftreten, sich anders anfühlen als sonst, trotz Schmerzmittel nicht besser werden, wenn sie sich verwirrt oder unruhig fühlen, unklar oder verschwommen sehen oder einen steifen Nacken haben."
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      "text": "Zur Ärztin, zum Arzt oder zur Hebamme sollen Schwangere nach dem Bundesinstitut wegen Wassereinlagerungen gehen, wenn diese ganz plötzlich und stark auftreten, oft verbunden mit einer plötzlichen Gewichtszunahme, oder wenn sie am ganzen Körper, etwa auch im Gesicht, zu sehen sind. Sie können dann auf eine Präeklampsie oder ein HELLP-Syndrom hinweisen."
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      "text": "Die Elternfassung der deutschsprachigen Leitlinie zur Frühgeburt nennt als mögliche Zeichen vorzeitiger Wehen regelmäßige Kontraktionen oder Verhärtungen des Bauches, ziehende Schmerzen wie bei der Periode, leicht blutigen Ausfluss und ungewöhnliche Rückenschmerzen. Ein Schwall oder ein Tröpfeln von Flüssigkeit aus der Scheide kann auf einen vorzeitigen Blasensprung hinweisen. Wer solche Zeichen bemerkt, soll sich umgehend an die gynäkologische Praxis, die nächstgelegene Geburtsklinik oder die örtliche Notaufnahme wenden."
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      "text": "Der britische Gesundheitsdienst rät, sofort die Hebamme oder die Geburtsabteilung anzurufen, wenn sich das Baby weniger bewegt als sonst, wenn du es gar nicht mehr spürst oder wenn sich sein gewohntes Bewegungsmuster verändert, und damit nicht bis zum nächsten Tag zu warten, auch mitten in der Nacht. Die britische Fachgesellschaft der Frauenärztinnen und Frauenärzte schreibt, dass du nie einschlafen sollst, ohne einer Veränderung nachgegangen zu sein."
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      "text": "Übelkeit legt sich nach dem Bundesinstitut meist bis zur 20. Woche. Zur Ärztin oder zum Arzt muss eine Schwangere, wenn sie sich öfter als fünfmal am Tag erbricht und mehr als 5 von 100 Teilen ihres Körpergewichts verliert; dann kann eine Behandlung im Krankenhaus nötig werden."
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      "text": "Nach dem Gesundheitsportal des Bundesgesundheitsministeriums soll man bei schweren Krankheitsanzeichen direkt den Notruf 112 wählen oder ein Krankenhaus aufsuchen. Dazu zählt das Portal unter anderem Atemnot, Bewusstlosigkeit, Anzeichen für einen Herzinfarkt wie starken Brustschmerz, Atemnot und kalten Schweiß, plötzliche Lähmungen oder Sprachstörungen, einen allergischen Schock und starke Schmerzen."
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        "bzga-blutungen-schwangerschaft-2024"
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      "text": "Sofort in eine Geburtsklinik soll eine Schwangere nach dem Bundesinstitut gehen, wenn die Blutung genauso stark ist wie eine Periode oder stärker, wenn sie zur Blutung starke Schmerzen im Bauch oder Probleme mit dem Kreislauf hat, wenn ihr schwindlig wird, sie sich zittrig fühlt oder ihr schwarz vor Augen wird, oder wenn die Blutung rund um den Blasensprung beginnt. Bei jeder anderen Blutung, auch einer schwachen Schmierblutung, soll sie direkt Kontakt mit der Hebamme oder der Frauenarztpraxis aufnehmen."
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      "text": "Die britische Leitlinie zur Schwangerenvorsorge verlangt, dass Schwangere schon beim ersten Vorsorgetermin erfahren, wie sie die Geburtsabteilung bei dringenden Sorgen wie Schmerzen und Blutungen erreichen."
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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