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  "frage": "Was tue ich bei einer Verbrühung oder einer Verbrennung?",
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  "kurzantwort": "Kühle nur kleine Verbrennungen an Armen oder Beinen, etwa am Finger, höchstens zehn Minuten mit handwarmem Wasser – bei Säuglingen und an Kopf oder Rumpf gar nicht; großflächige Verbrennungen deckst du locker mit einem keimfreien Verbandtuch ab. Ruf den Notruf 112, und lass Eis, Hausmittel und Brandsalben weg, denn sie schaden.",
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      "datum": "2026-09-28",
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schreibt: „Insbesondere gilt es, durch Kühlung ein Fortdauern der Hitzewirkung im Gewebe – das sogenannte ‚Nachbrennen‘ – zu verhindern. Deshalb ist die Reihenfolge der beschriebenen Maßnahmen wichtig.“ Und: „Versuchen Sie Ruhe zu bewahren und das Kind zu beruhigen.“"
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      "text": "Der erste Schritt: „Löschen Sie das Feuer beziehungsweise brennende Kleidung mit Wasser, einer Decke oder durch Wälzen am Boden.“"
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        "bzga-erste-hilfe-verbruehung-2026"
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      "text": "Bei einer Verbrühung: „Bei Verbrühungen die durch heiße Flüssigkeiten durchtränkte Kleidung rasch, aber vorsichtig ausziehen.“"
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        "bzga-erste-hilfe-verbruehung-2026",
        "bzga-sofortmassnahmen-brandverletzungen-2025"
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      "text": "Zum Kühlen: „Kleinflächige Verbrennungen, zum Beispiel am Finger, mit handwarmem Wasser (mindestens 15 °C warm) kühlen, aber nicht länger als zehn Minuten. Unterkühlung unbedingt vermeiden.“ Das Merkblatt desselben Instituts fasst zusammen: „Eine Kühlung mit lauwarmem Wasser wird allerdings nur für kleinere Brandwunden empfohlen.“"
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        "awmf-thermische-verletzungen-kinder-2024"
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      "text": "Die S2k-Leitlinie „Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter“ von 2024 empfiehlt mit 100 Prozent Zustimmung ihrer Fachleute: „Aus analgetischen Gründen können kleinere Verbrennungen an den Extremitäten für einen Zeitraum von maximal 10 Minuten mit handwarmem Wasser bis zum Eintreffen der Notärztin lokal gekühlt werden.“ Als Grund nennt sie also die Schmerzlinderung, nicht das Nachbrennen."
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      "text": "Bei großen Flächen gilt das Gegenteil: „Großflächige Verbrennungen nicht kühlen, da dies zu einer gefährlichen Unterkühlung führt. Decken Sie stattdessen die betroffenen Körperteile mit einem keimfreien Verbandtuch aus dem Verbandkasten locker und ohne Druck ab.“"
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        "awmf-thermische-verletzungen-kinder-2024"
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      "text": "Die Leitlinie sagt für diese Fälle: „Es sollte durch eine trockene und sterile bzw. saubere Abdeckung ggf. mit passiven Wärmedecken eine weitere Auskühlung vermieden werden.“"
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      "text": "Zu den Sofortmaßnahmen gehört nach dem Bundesinstitut auch: „Verständigen Sie den Rettungsdienst: Notruf 112.“ Auf der Internetseite steht dieser Satz im Absatz zu großflächigen Verbrennungen, im Merkblatt „Sofortmaßnahmen bei Brandverletzungen“ als eigener Punkt ohne Einschränkung auf große Flächen. Dazu: „Vergessen Sie nicht, den Impfpass mitzunehmen (wegen des Tetanusschutzes).“"
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        "awmf-thermische-verletzungen-kinder-2024"
      ],
      "text": "Für die Versorgung durch medizinisches Fachpersonal hält die Leitlinie weiteres Kühlen für obsolet, ebenso Verbrennungs-Gel-Kompressen und Kühlpacks: „Diese bieten keine nachgewiesenen Vorteile und erhöhen möglicherweise das Risiko einer weiteren Senkung der Körpertemperatur.“"
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      "text": "Auch auf dem Weg in die Klinik wird nicht weiter gekühlt: „Während des Transports, der bei Kindern und Jugendlichen in Begleitung einer Notärztin erfolgen sollte, ist eine Kühlung obsolet.“"
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      "text": "Die Leitlinie hält fest: „Eine Hypothermie des Patienten ist im Rahmen der lokalen Kühlung unbedingt zu verhindern“. Hypothermie heißt Unterkühlung."
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      "text": "Die Leitlinie empfiehlt: „Bei großflächigen Verletzungen über 15 % VKOF, bei Säuglingen, Neugeborenen, bei intubierten und beatmeten Patienten soll die Kühlbehandlung nicht erfolgen, da die resultierende Hypothermie signifikant mit einer erhöhten Letalität einhergeht“. VKOF steht für verbrannte Körperoberfläche, Letalität für die Sterblichkeit. Die Elternseite des Bundesinstituts nennt diese Ausnahme für Säuglinge nicht."
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      "text": "Außerdem empfiehlt die Leitlinie: „Bei thermischen Verletzungen im Bereich des Körperstamms und am Kopf sollte ebenfalls nicht gekühlt werden.“ Auch diese Ausnahme nennt die Elternseite des Bundesinstituts nicht."
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      "text": "„Keinesfalls sollten sogenannte Hausmittel wie Mehl, Puder, Öl oder dergleichen auf die verletzten Stellen aufgetragen werden. Diese Mittel schaden nur.“"
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      "text": "„Brandsalben oder Brandbinden verschlimmern die Verletzung, da sie keinen Sauerstoff an die geschädigte Haut lassen und die Hitze im Gewebe festhalten.“"
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      "text": "Die Leitlinie empfiehlt für alle Kinder mit einer Verbrennung oder Verbrühung ärztliche Hilfe: „Bei thermisch verletzten Kindern und Jugendlichen, die keine Zentrumsindikationen haben, sollte zumindest eine Vorstellung bzw. Verlegung in eine spezialisierte Klinik für brandverletzte Kinder erfolgen.“"
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      "text": "In ein Zentrum für schwerbrandverletzte Kinder gehören nach der Leitlinie unter anderem Verbrennungen 2. Grades ab 10 Prozent der Körperoberfläche, Verbrennungen 3. Grades ab 5 Prozent, Verbrennungen 2. und 3. Grades mit relevanter Größe und Tiefe im Gesicht, an der Hand, am Fuß, im Genitalbereich oder über großen Gelenken, auch wenn elektrischer Strom sie verursacht hat, außerdem Verätzungen und Inhalationstraumata, also Verletzungen durch Einatmen, „auch in Verbindung mit leichten äußeren Verbrennungen“. Diese Kriterien richten sich an Ärztinnen und Ärzte."
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      "text": "Zur Einordnung der Grade beschreibt die Leitlinie Grad 1 mit „Rötung; Schwellung; starker Schmerz“ und Grad 2a mit „Blasenbildung“. Ein tiefer Grad 3 zeigt „trockene, weiße, elfenbeinfarbige Hautnekrose bis hin zur Verkohlung“ und schmerzt nicht; Schmerz eignet sich nach der Leitlinie bei Kindern aber nur sehr bedingt zur Einschätzung."
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      "text": "Kleine, oberflächliche Verbrennungen an unproblematischen Stellen können nach der Leitlinie ambulant behandelt werden. Eine zeitnahe Vorstellung in einem Zentrum oder einer spezialisierten Klinik sollte nach der Leitlinie erfolgen „bei verzögerter Wundheilung oder Infektion“ und „ebenso frühzeitig bei beginnender Narbenbildung“."
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      "name": "S2k-Leitlinie Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter (Verbrennung, Verbrühung) (AWMF 006-128), Version 3.0",
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      "name": "Hinweise für Notfallsituationen",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de",
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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