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  "slug": "mein-bauch-wird-oft-hart-sind-das-uebungswehen-oder-sind-es-vorzeitige-wehen",
  "frage": "Mein Bauch wird oft hart. Sind das Übungswehen, oder sind es vorzeitige Wehen?",
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  "phase": "schwangerschaft",
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  "kurzantwort": "Wird dein Bauch ab und zu kurz hart, unregelmäßig und meist ohne Schmerzen, sind das in der Regel Übungswehen und kein Grund zur Sorge. Kommen die Verhärtungen mehr als drei Wochen vor dem Termin öfter als dreimal pro Stunde oder rund zehnmal am Tag und lassen in Ruhe nicht nach, oder kommen Schmerzen wie bei der Periode, Druck nach unten, blutiger Ausfluss oder Fruchtwasser dazu, melde dich umgehend in deiner Praxis oder in der Geburtsklinik.",
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  "geprueft_am": "2026-09-29",
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      "datum": "2026-09-29",
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      "text": "Nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist es normal, dass Schwangere schon vor der Geburt hin und wieder eine Wehe spüren. Bei einer Wehe zieht sich die Gebärmutter zusammen; die Schwangere merkt dann zum Beispiel, dass ihr Bauch hart wird, spürt Druck in Richtung Scheide oder auch deutliche Schmerzen. Gelegentliche Wehen in den Wochen vor der Geburt werden oft Übungswehen genannt."
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        "bzga-ssw-29-32-2024"
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      "text": "Im letzten Drittel „trainiert“ die Gebärmutter nach derselben Quelle für die Geburt. Diese kurzen, meist schmerzlosen und unregelmäßigen Kontraktionen heißen dort Vorwehen; die Gebärmutter verhärtet sich dabei kurz, was kein Grund zur Beunruhigung ist."
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        "bzga-ssw-37-40-2024",
        "bzga-wehen-2023"
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      "text": "Kurz vor der Geburt kommen Senkwehen dazu. Sie treten nach dem Bundesinstitut in unregelmäßigen Abständen auf, sind kurz und meist verhältnismäßig schmerzlos. Vorwehen in den letzten Tagen sind so leicht, dass man sich währenddessen noch unterhalten kann; Geburtswehen kommen dagegen regelmäßig etwa alle fünf bis fünfzehn Minuten, dauern etwa eine Minute und sind so kräftig, dass man sich aufs Atmen konzentrieren muss."
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        "bzga-vorzeitige-wehen-2025"
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      "text": "Um vorzeitige Wehen handelt es sich nach dem Bundesinstitut erst, wenn die Wehen mehr als drei Wochen vor dem errechneten Termin häufiger werden und sich dadurch der Muttermund verkürzt oder öffnet. Ein Verdacht besteht, wenn eine Schwangere vor dem Ende der 37. Woche mehr als zehn Wehen am Tag hat, die auf den Muttermund wirken, außerdem vor der 30. Woche bei Wehen im Abstand von weniger als 20 Minuten und zwischen der 30. und 37. Woche bei Wehen im Abstand von weniger als 12 Minuten."
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        "bzga-ssw-29-32-2024",
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      "text": "Für dich als Schwangere nennt das Bundesinstitut eine einfachere Grenze: Treten die Kontraktionen häufiger als dreimal pro Stunde oder rund zehnmal verteilt über den Tag auf und lassen sie in Ruhepausen nicht nach, ist ärztlicher Rat wichtig. Oft zieht es dabei auch im unteren Rücken."
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        "bzga-fruehgeburt-2024",
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      "text": "Die Zeichen einer drohenden Frühgeburt sind nicht immer eindeutig. Das Bundesinstitut und die Elternfassung der deutschsprachigen Leitlinie zur Frühgeburt nennen neben regelmäßigen Verhärtungen ziehende Schmerzen wie bei der Periode, das Gefühl, dass das Baby mehr als sonst nach unten drückt, ungewöhnliche Rückenschmerzen, leicht blutigen oder schleimigen Ausfluss und Flüssigkeit, die als Schwall oder tröpfchenweise aus der Scheide abgeht."
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        "bzga-vorzeitige-wehen-2025",
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      "text": "Nach dem Bundesinstitut kommen in Deutschland bis zu 8 von 100 Kindern zu früh, also vor dem Ende der 37. Woche, zur Welt. Zwei Drittel aller Frühgeburten sind die Folge vorzeitiger Wehen."
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        "bzga-vorzeitige-wehen-2025"
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      "text": "Als Risikofaktoren nennt das Bundesinstitut unter anderem Infektionen im Genitalbereich, Harnwegsinfekte, Virusinfekte wie Grippe oder COVID-19, Entzündungen an Zähnen oder Zahnfleisch, übermäßigen körperlichen oder seelischen Stress und eine überdehnte Gebärmutter bei viel Fruchtwasser oder Mehrlingen. Es rät, bei Zeichen einer Infektion, besonders in der Scheide oder den Harnwegen, zur Ärztin oder zum Arzt zu gehen, sich impfen zu lassen und starke körperliche Belastungen wie Hitze und schweres Heben zu meiden."
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        "awmf-fruehgeburt-2022"
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      "text": "Die deutschsprachige Leitlinie zur Frühgeburt schreibt: „Vorzeitige Wehen allein weisen einen < 50%igen Vorhersagewert für eine drohende Frühgeburt auf“. In 30 von 100 Fällen hören sie von selbst wieder auf; von den Schwangeren, die in Studien nur ein Scheinmedikament bekamen, brachten 50 bis 70 von 100 ihr Kind nahe am Termin zur Welt. Nur 12 bis 17 von 100 entbinden nach der Leitlinie innerhalb einer Woche."
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        "awmf-fruehgeburt-2022"
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      "text": "Bei Schwangeren mit Kontraktionen oder einem sich verkürzenden Muttermund soll nach der Leitlinie die Länge des Gebärmutterhalses mit Ultraschall durch die Scheide gemessen werden. Ein normal langer Gebärmutterhals spricht nach der Leitlinie deutlich gegen eine bevorstehende Frühgeburt: Schwangere mit vorzeitigen Wehen, einem Gebärmutterhals von mehr als 30 Millimetern und einem unauffälligen Test auf einen bestimmten Eiweißstoff im Scheidensekret haben ein Risiko von unter 2 von 100, innerhalb von sieben Tagen zu entbinden."
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        "awmf-fruehgeburt-2022",
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      "text": "Wehenhemmende Medikamente sollten nach der Leitlinie bei regelmäßigen vorzeitigen Wehen von mindestens vier in 20 Minuten zusammen mit einem verkürzten oder sich öffnenden Muttermund gegeben werden. Ziel ist, die Schwangerschaft um mindestens 48 Stunden zu verlängern, damit du ein Medikament bekommen kannst, das die Lunge deines Babys schneller reifen lässt, und in ein Perinatalzentrum verlegt werden kannst. Schwangere mit Verdacht auf vorzeitige Wehen werden nach dem Bundesinstitut meist im Krankenhaus überwacht."
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        "awmf-fruehgeburt-2022",
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      "text": "Dass Bettruhe die Zahl der Frühgeburten senkt, ist nach der Leitlinie nicht belegt; Bettruhe erhöht aber das Risiko für Thrombosen und begünstigt Muskelabbau und Knochenschwund. Das Bundesinstitut schreibt, Frauen mit vorzeitigen Wehen sollen sich schonen, Bettruhe müssen sie aber nicht einhalten, weil es keine Belege gibt, dass sie eine Frühgeburt verhindert."
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      "text": "Bemerkst du Zeichen einer drohenden Frühgeburt, heißt das nach der Elternfassung der Leitlinie nicht zwangsläufig, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht. Du sollst dich aber umgehend an deine gynäkologische Praxis, die nächstgelegene Geburtsklinik oder die örtliche Notaufnahme wenden. Das Bundesinstitut nennt als Anlaufstellen die Frauenarztpraxis, die Hebamme oder eine Geburtsklinik; dort lässt sich etwa mit Ultraschall oder einer Aufzeichnung von Herztönen und Wehen klären, ob sich eine Frühgeburt ankündigt."
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      "name": "S2k-Leitlinie Prävention und Therapie der Frühgeburt",
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      "id": "bzga-plazentaloesung-2025",
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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