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  "slug": "mein-baby-atmet-schnell-roechelt-oder-grunzt-wann-ist-das-gefaehrlich",
  "frage": "Mein Baby atmet schnell, röchelt oder grunzt. Wann ist das gefährlich?",
  "typ": "normal",
  "cluster": "fieber",
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  "kurzantwort": "Gefährlich ist es, wenn dein Baby bei jedem Atemzug stöhnt oder grunzt, schwer Luft bekommt und dabei die Haut zwischen den Rippen einzieht, sehr schnell atmet, gerade nicht atmet oder blau wird: Dann ruf den Notruf 112. Hatte dein Baby eine Atempause von mehr als zehn Sekunden oder eine kürzere, bei der es blass wurde oder blaue Lippen bekam, lass es sofort ärztlich ansehen, auch wenn es jetzt wieder normal atmet.",
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  "geprueft_am": "2026-09-29",
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      "datum": "2026-09-29",
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      "text": "Ein Symptomprotokoll des Kinderarztes Barton Schmitt auf HealthyChildren.org, der Elternseite der Amerikanischen Akademie für Kinderheilkunde, zählt Geräusche im Rachen zu den normalen Atemgeräuschen eines Neugeborenen: Sie entstehen, wenn Luft durch Speichel oder hochgekommene Milch strömt, nehmen im Schlaf oft zu und werden seltener, wenn das Baby lernt, öfter zu schlucken."
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        "aap-neugeborenes-verhalten-2025"
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      "text": "Geräusche aus der Nase kommen nach diesem Protokoll meist von eingetrocknetem Schleim, nicht von einer Erkältung. Eine verstopfte Nase kann das Trinken stören, weil ein Neugeborenes beim Trinken mit geschlossenem Mund nicht atmen kann."
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        "aap-neugeborenes-verhalten-2025"
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      "text": "Kurze Atempausen von weniger als zehn Sekunden, oft gefolgt von ein paar schnelleren Atemzügen, nennt das Protokoll periodische Atmung. Sie sind normal, wenn das Neugeborene dabei entspannt ist, und verschwinden meist bis zum Alter von einem Monat. Die Atemfrequenz soll dabei unter 60 Atemzügen pro Minute liegen."
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        "aap-neugeborenes-verhalten-2025"
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      "text": "Manchmal atmet ein Neugeborenes kurz schnell und immer tiefer, um die Lunge ganz zu entfalten. Das ist nach demselben Protokoll normal, wenn sich die Atmung innerhalb etwa einer Minute wieder beruhigt."
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        "aap-neugeborenes-verhalten-2025"
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      "text": "Grunzen beim Pressen für den Stuhlgang ist nach dem Protokoll normal. Im leichten Schlaf können Neugeborene außerdem wimmern, weinen, stöhnen oder andere seltsame Geräusche machen."
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      "text": "Normales Atmen ist nach dem Protokoll zu Atemnot auf derselben Elternseite leicht und leise. Atemnot heißt, dass ein Kind hart arbeiten muss, um Luft zu bekommen."
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      "text": "Das Protokoll zu Atemnot nennt das erste Lebensjahr die gefährlichste Zeit für Atemnot: Babys haben von Anfang an enge Atemwege, Infektionen der Lunge lassen sie anschwellen, und kleine Atemwege können sich schnell verschließen."
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      "text": "Die deutsche S2k-Leitlinie zur Vorbeugung schwerer Erkrankungen durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) führt vermutlich auf die Enge der Atemwege und eine von Natur aus noch schnelle und flache Atmung, die nur wenig tiefer werden kann, zurück, dass die typische RSV-Bronchiolitis vor allem im ersten Lebensjahr auftritt; dadurch droht die Atemmuskulatur zu ermüden. Bei Säuglingen, besonders bei Frühgeborenen, kann sich eine RSV-Infektion in den ersten drei Lebensmonaten vor allem durch Atemaussetzer zeigen."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) schreibt, dass fast alle Kinder in den ersten Lebensjahren eine RSV-Infektion durchmachen, meist als harmlose Erkältung. Bei einem schweren Verlauf fällt dem Kind das Atmen plötzlich schwer, es atmet schneller als sonst, bei Säuglingen kann sich die Haut zwischen den Rippen nach innen ziehen, und vor allem beim Ausatmen können pfeifende Geräusche entstehen."
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        "bzga-rsv-2026"
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      "text": "Manchmal kommt es dabei nach derselben Quelle zu Atemaussetzern. Eine Blaufärbung von Haut und Lippen nennt das Bundesinstitut ein ernstzunehmendes Zeichen, das auf zu wenig Sauerstoff im Blut hinweist."
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        "nice-ng9-bronchiolitis-2021"
      ],
      "text": "Die britische Leitlinie des National Institute for Health and Care Excellence (NICE) zur Bronchiolitis, einer Entzündung der kleinsten Atemwege, beschreibt die Erkrankung bei Kindern unter zwei Jahren, am häufigsten im ersten Lebensjahr. Junge Säuglinge, vor allem unter sechs Wochen, können dabei Atemaussetzer ohne andere Krankheitszeichen haben."
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      "text": "Im Ampelsystem der S3-Leitlinie Fiebermanagement steht ein fieberndes Kind im gelben Bereich mit mittlerem Risiko, wenn sich die Nasenflügel beim Atmen deutlich bewegen, wenn Rasselgeräusche beim Atmen zu hören sind oder wenn es im ersten Lebensjahr mehr als 40 Atemzüge pro Minute macht. Bei Gelb ist eine ärztliche Begutachtung geboten."
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        "dgkj-fiebermanagement-2025"
      ],
      "text": "Im roten Bereich mit hohem Risiko steht nach demselben Ampelsystem ein Kind, das beim Atmen stöhnt, schneller als einmal pro Sekunde atmet, also mehr als 60 Atemzüge pro Minute macht, oder die Brust beim Atmen stark einzieht. Bei Rot ist eine ärztliche Begutachtung dringend geboten."
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      ],
      "text": "Als Zeichen schwerer Atemnot nennt die NICE-Leitlinie zur Bronchiolitis Stöhnen, deutliche Einziehungen am Brustkorb oder mehr als 70 Atemzüge pro Minute."
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      "text": "Ein raues, enges Geräusch beim Einatmen heißt nach dem Protokoll zu Atemnot Stridor. Es beschreibt ihn bei Pseudokrupp, einer Virusinfektion von Kehlkopf und Luftröhre mit bellendem Husten und heiserer Stimme."
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      "text": "Als mögliche Ursachen eines Stridors beim Ein- oder Ausatmen nennt die Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma in ihrer Tabelle zu Kindern angeborene Engstellen oder weiche Stellen der großen Atemwege, Entzündungen von Kehlkopf oder Luftröhre und andere Verengungen am Kehlkopf."
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      "text": "Bei den Zeichen eines schweren RSV-Verlaufs ist nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit sofortige ärztliche Hilfe oder Abklärung nötig, im Zweifel auch über den Notruf zum Rettungsdienst unter 112."
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      "text": "Bei einer Bronchiolitis ist nach dem Bundesinstitut ärztliche Hilfe schon bei ersten Anzeichen von Atemnot oder sehr schnellem Atmen wichtig, weil der beginnende Sauerstoffmangel und der Flüssigkeitsmangel behandelt werden müssen. „Rufen Sie im Zweifelsfall den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 an.“"
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        "nice-ng9-bronchiolitis-2021"
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      "text": "Sofort als Notfall ins Krankenhaus, in der Regel mit dem Rettungswagen, gehört nach der NICE-Leitlinie ein Kind mit Bronchiolitis, bei dem Atemaussetzer beobachtet oder berichtet werden, auch wenn sie vorbei sind, das auf Fachleute schwer krank wirkt, schwere Atemnot hat oder blau verfärbt ist."
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        "nice-ng9-bronchiolitis-2021"
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      "text": "Eltern sollen nach derselben Leitlinie als Warnzeichen kennen: zunehmend schwere Atmung, etwa Stöhnen, sich bewegende Nasenflügel oder deutliche Einziehungen am Brustkorb; Atemaussetzer oder Blaufärbung; Erschöpfung, etwa wenn das Kind nicht normal auf Zuwendung reagiert oder erst nach längerem Wecken aufwacht."
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      "text": "Den Notruf nennt das Neugeborenen-Protokoll bei einem Neugeborenen, das neu bei jedem Atemzug stöhnt oder grunzt, das um jeden Atemzug kämpft, dessen Lippen, Zunge oder Gesicht bläulich oder grau sind oder das sich nicht wecken lässt. Hatte das Baby eine Atempause von mehr als zehn Sekunden und atmet jetzt wieder normal, soll es nach demselben Protokoll sofort ärztlich angesehen werden."
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      "text": "Ein Kind unter einem Jahr mit Atemnot gehört nach dem Protokoll zu Atemnot sofort in die Notaufnahme, ebenso ein Kind, bei dem sich die Rippen bei jedem Atemzug einziehen, und ein Kind mit Atemnot und Stridor."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt einen Arztbesuch dringend notwendig, wenn dein Baby um den Mund oder im ganzen Gesicht blau wird oder auffallend blass ist, wenn du im Schlaf Atempausen von über 15 Sekunden beobachtest oder kürzere Atempausen mit starker Blässe oder blauen Lippen, wenn es sich schwer wecken lässt oder wenn es Probleme beim Trinken hat."
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      "text": "Wenn du unsicher bist oder den Eindruck hast, dass dein Kind ernsthaft krank ist, rät das Bundesinstitut, immer unverzüglich die Kinderarztpraxis hinzuzuziehen."
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  "quellen": [
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      "id": "aap-neugeborenes-verhalten-2025",
      "name": "Newborn Reflexes and Behavior (Symptom Checker)",
      "herausgeber": "Barton Schmitt, Schmitt Pediatric Guidelines LLC, auf HealthyChildren.org (American Academy of Pediatrics)",
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      "url": "https://www.healthychildren.org/English/tips-tools/symptom-checker/Pages/symptomviewer.aspx?symptom=Newborn+Reflexes+and+Behavior",
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    {
      "id": "aap-atemnot-2025",
      "name": "Breathing Trouble (Symptom Checker)",
      "herausgeber": "Barton Schmitt, Schmitt Pediatric Guidelines LLC, auf HealthyChildren.org (American Academy of Pediatrics)",
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      "typ": "empfehlung",
      "url": "https://www.healthychildren.org/English/tips-tools/symptom-checker/Pages/symptomviewer.aspx?symptom=Breathing+Trouble",
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      "name": "S2k-Leitlinie zur Prophylaxe von schweren Erkrankungen durch Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Risikokindern (AWMF 048-012)",
      "herausgeber": "Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) / AWMF",
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      "id": "nice-ng9-bronchiolitis-2021",
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      "herausgeber": "Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, AWMF (NVL-Programm)",
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      "name": "Wirksame Vorbeugung ist möglich – Empfehlungen zum Plötzlichen Kindstod",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de",
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      "typ": "empfehlung",
      "url": "https://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/ploetzlicher-kindstod-sids/vorbeugung-kindstod/",
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    {
      "id": "bzga-arztbesuch-zwingend-2026",
      "name": "Wann unbedingt ärztliche Hilfe nötig ist",
      "herausgeber": "Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) / kindergesundheit-info.de",
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      "typ": "empfehlung",
      "url": "https://www.kindergesundheit-info.de/themen/krankes-kind/krankheitszeichen/arztbesuch-zwingend/",
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      "jahr": 2026,
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  ],
  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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