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  "frage": "Ich habe eine Katze. Wie schütze ich mich in der Schwangerschaft vor Toxoplasmose?",
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  "kurzantwort": "Lass das Katzenklo täglich von jemand anderem leeren und mit heißem Wasser reinigen, füttere deine Katze nur mit Dosen- oder Trockenfutter und nicht mit rohem Fleisch, wasch dir nach dem Streicheln und nach Gartenarbeit die Hände und trag im Garten Handschuhe. Gefährlich ist nur eine erste Ansteckung in der Schwangerschaft; ob du schon immun bist, zeigt ein Bluttest, den du in der Regel selbst bezahlst.",
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      "datum": "2026-09-29",
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      "text": "Nur im Darm von Katzen und anderen Katzenartigen vermehren sich Toxoplasmen geschlechtlich. Die dabei entstehenden Dauerformen, die Oozysten, scheiden Katzen nach dem Robert Koch-Institut in großen Mengen mit dem Kot aus, vor allem junge Katzen. Infektiös werden sie erst nach einer Reifungszeit im Freien, nach dem Robert Koch-Institut nach 2 bis 4 Tagen, nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung nach 1 bis 5 Tagen."
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        "rki-toxoplasmose-2018"
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      "text": "Das Robert Koch-Institut empfiehlt Schwangeren, die noch nicht mit Toxoplasmen infiziert sind: Lebt eine Katze in der Wohnung, „sollte die Katze mit Dosen- und/oder Trockenfutter ernährt werden. Die Kotkästen, insbesondere frei gehaltener Katzen sollten täglich durch Nicht-Schwangere mit heißem Wasser gereinigt werden.“"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schreibt auf familienplanung.de: Lass das Katzenklo am besten von einer anderen Person reinigen; das Behältnis sollte täglich mit mindestens 70 Grad Celsius heißem Wasser ausgewaschen werden."
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      "text": "Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, die Katzentoilette täglich mit heißem Wasser zu reinigen und die Einstreu zu entsorgen; besonders gefährdete Personen sollten von der Reinigung ausgeschlossen sein. Den Grund für „täglich“ nennt es ausdrücklich: Der ausgeschiedene Kot wird erst nach ein bis fünf Tagen infektiös."
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      "text": "Katzen sollen nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung nicht mit rohem Fleisch gefüttert werden; das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät, die Katze während der Schwangerschaft nur mit Dosen- oder Trockenfutter zu füttern."
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        "bfr-toxoplasmose-verbrauchertipps-2017"
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      "text": "Den Hintergrund erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung: Bis zu 70 von 100 Hauskatzen sind mit Toxoplasmen infiziert, aber nur ein Teil scheidet zu einem gegebenen Zeitpunkt Oozysten aus. Freigängerkatzen und Katzen, die rohes Fleisch bekommen, haben ein höheres Infektionsrisiko, und eine Katze, die sich zum ersten Mal ansteckt, scheidet viele Oozysten aus."
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      "text": "Hände gründlich waschen, rät das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, vor allem vor dem Essen, nach dem Zubereiten von Fleisch, nach der Gartenarbeit und nach dem Besuch von Sandspielplätzen, die frei laufende Katzen gern als Katzenklo nutzen. „Auch nach dem Streicheln von Katzen sollten Sie sich die Hände gut waschen.“"
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        "bfr-toxoplasmose-verbrauchertipps-2017"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt dazu: bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen und danach die Hände waschen; Sandkästen abdecken, wenn sie nicht benutzt werden; besonders gefährdete Personen sollten keine Freigängerkatzen streicheln."
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      "text": "Warum auch der Garten zählt: Die reifen Oozysten bleiben im Erdboden nach dem Robert Koch-Institut bis zu 18 Monate ansteckend, und Menschen können sich über verschmutzte Erde, etwa bei der Gartenarbeit, oder über verunreinigte Lebensmittel anstecken."
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        "rki-toxoplasmose-2018",
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      "text": "Das Robert Koch-Institut nennt zwei Hauptwege der Ansteckung: rohes oder nicht ausreichend behandeltes Fleisch mit Zysten und die Aufnahme reifer Oozysten, etwa bei Gartenarbeit oder über Kontakt zu Katzen oder Katzenkot. Bei der Ernährung besteht das Risiko nach den Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben vor allem bei rohem oder zu wenig erhitztem Fleisch und Rohwurst sowie bei ungewaschenem Obst und Gemüse, das mit Erde verunreinigt sein kann."
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      "text": "Gefährlich ist nur eine erste Ansteckung in der Schwangerschaft. Wer sich schon vorher angesteckt hat, ist nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit immun und kann die Infektion nicht an das Kind weitergeben; das Robert Koch-Institut schreibt, der Fetus ist dann in der Regel durch die Antikörper der Mutter geschützt. Die Vorsichtsregeln gelten nach dem Robert Koch-Institut für Schwangere, die noch nicht infiziert sind."
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      "text": "Wie viele schon immun sind, schätzen die Quellen unterschiedlich: Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt etwa 50 von 100 Menschen, die sich irgendwann angesteckt haben; nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung haben nur 26 bis 54 von 100 Frauen im gebärfähigen Alter in Mitteleuropa Antikörper."
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      "text": "Ob du immun bist, zeigt eine Blutuntersuchung. Sie gehört nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nicht zur Schwangerenvorsorge und muss in der Regel selbst bezahlt werden; die Mutterschafts-Richtlinie sieht sie bei begründetem Verdacht auf Toxoplasmose vor, und nach dem Robert Koch-Institut ist sie als Kassenleistung derzeit nur dann möglich."
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      "text": "Eine Cochrane-Übersicht von 2015 fand nur zwei randomisierte Studien zur Aufklärung Schwangerer über Toxoplasmose, beide von geringer Qualität. In der größeren steckten sich zu wenige Frauen an, um einen Unterschied zu erkennen; die Autorinnen und Autoren schreiben, dass Beobachtungsstudien einen Nutzen nahelegen, die Wirksamkeit aber nicht ausreichend untersucht ist. Wünschenswert nennen sie die Vorbeugung trotzdem, weil mit ihr keine Risiken verbunden sind."
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      "text": "Steckt sich eine Schwangere zum ersten Mal an, kann der Erreger auf das Kind übergehen. Nach dem Robert Koch-Institut steigt die Übertragungsrate von etwa 15 von 100 im ersten bis auf etwa 60 von 100 im letzten Schwangerschaftsdrittel, während die Schwere der Erkrankung beim Kind mit der Dauer der Schwangerschaft abnimmt. Früh in der Schwangerschaft kann eine Infektion nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit eine Fehlgeburt auslösen; typisch sind auch Entzündungen der Augen, die manchmal erst Jahre später auftreten."
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      "text": "Angeborene Toxoplasmosen sind selten: Nach den Handlungsempfehlungen wurden dem Robert Koch-Institut 2023 insgesamt 15 Fälle gemeldet. Das Robert Koch-Institut geht von einer erheblichen Dunkelziffer aus, weil in der Regel nur Neugeborene gemeldet werden, die bei der Geburt auffällig oder im Bluttest positiv sind."
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      "text": "Bemerken wirst du eine Ansteckung meist nicht: Nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit verläuft sie fast immer ohne Beschwerden; nur 5 von 100 Erkrankten haben leichtes Fieber, Gliederschmerzen und geschwollene Lymphknoten."
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      "text": "Bei einer Infektion in der Schwangerschaft erhält die Frau nach dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit über mehrere Wochen ein Antibiotikum und je nach Zeitpunkt der Infektion ein Mittel gegen Parasiten. Die Medikamente sollen verhindern, dass die Infektion auf das Kind übergeht, oder den Verlauf beim Kind abmildern."
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      "name": "RKI-Ratgeber Toxoplasmose",
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      "herausgeber": "Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)",
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      "name": "Krankheiten und Infektionen in der Schwangerschaft: Toxoplasmose",
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      "name": "Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft – Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben 2026",
      "herausgeber": "Netzwerk Gesund ins Leben (BLE) / Geburtshilfe und Frauenheilkunde",
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      "id": "dimario-toxoplasmose-aufklaerung-2015",
      "name": "Prenatal education for congenital toxoplasmosis (Cochrane Review)",
      "herausgeber": "Cochrane Database of Systematic Reviews",
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      "url": "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26493047/",
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  "nutzungsbedingungen": "https://eltern-wiki.de/api-doku",
  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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