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  "slug": "bekommt-mein-baby-vom-zahnen-fieber-und-durchfall",
  "frage": "Bekommt mein Baby vom Zahnen Fieber und Durchfall?",
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  "kurzantwort": "Nein: Zahnen macht gereiztes Zahnfleisch, Unruhe, vermehrten Speichelfluss und allenfalls eine leicht erhöhte Temperatur, aber Fieber und Durchfall erklärt es nicht. Die Studien dazu sind Beobachtungsstudien mit sehr unterschiedlichen Definitionen, ihre Häufigkeitsangaben schwanken deshalb stark.",
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  "geprueft_am": "2026-09-09",
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      "datum": "2026-09-08",
      "grund": "Freigabe-Anhang A Punkt 9a: phase von Hand auf baby gesetzt, weil die Frage „mein Baby“ sagt, bewusste Abweichung von der Rechenregel",
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      "version": 3,
      "datum": "2026-09-09",
      "grund": "Redaktionell gelesen und freigegeben.",
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      "text": "Nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zeigen sich die ersten Milchzähne meist im Alter von sechs bis acht Monaten, zuerst die beiden unteren, dann die oberen Schneidezähne. Mit etwa zweieinhalb Jahren ist das Milchzahngebiss mit 20 Zähnen vollständig."
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        "bzga-zahnentwicklung-2025"
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      "text": "Als Anzeichen des Zahnens nennt dieselbe Stelle ein etwas gerötetes Zahnfleisch, verstärkten Speichelfluss und dass einige Babys beim Zahnen besonders unruhig sind oder eine leicht erhöhte Temperatur haben."
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        "bzga-zahnentwicklung-2025"
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      "text": "Dieselbe Stelle zieht die Grenze ausdrücklich: Zähne zu bekommen sei keine Krankheit. Wenn das Baby während des Zahnens krank wirke oder zum Beispiel Durchfall oder hohes Fieber vorliege, habe dies andere Ursachen und solle in der Kinderarztpraxis abgeklärt werden."
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        "massignan-zahnen-2016"
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      "text": "Eine Meta-Analyse schloss 16 Beobachtungsstudien mit insgesamt 3.506 Kindern zwischen 0 und 36 Monaten ein. Die Gesamthäufigkeit von Zeichen und Beschwerden während des Durchbruchs der Milchzähne lag bei 70,5 von 100. Am häufigsten waren gereiztes Zahnfleisch mit 86,81 von 100, Reizbarkeit mit 68,19 von 100 und vermehrter Speichelfluss mit 55,72 von 100. Vertrauensbereiche nennt die Zusammenfassung dieser Arbeit nicht."
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        "massignan-zahnen-2016"
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      "text": "Zur Temperatur zieht dieselbe Meta-Analyse den entscheidenden Schluss: Der Zahndurchbruch könne zu einem Anstieg der Körpertemperatur führen, dieser sei jedoch nicht als Fieber einzuordnen."
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        "garima-zahnen-praevalenz-2025"
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      "text": "Eine neuere systematische Übersicht mit Meta-Analyse schloss 25 Studien zu Kindern zwischen 0 und 36 Monaten ein, mit einer Literatursuche vom 31. Mai 2023 und einer Aktualisierung vom 31. Januar 2024. Die weltweite Häufigkeit von Zahnungsbeschwerden lag bei 80,0 von 100, mit einem 95-Prozent-Vertrauensbereich von 67,8 bis 89,9. Häufigstes örtliches Zeichen war vermehrtes Beißen mit 65,9 von 100 und einem Vertrauensbereich von 37,5 bis 89,3, häufigstes allgemeines Zeichen Reizbarkeit mit 60,7 von 100 und einem Vertrauensbereich von 50,6 bis 70,3."
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        "garima-zahnen-praevalenz-2025"
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      "text": "Dieselbe Übersicht hält fest, dass die Häufigkeit von Zahnungsbeschwerden je nach geografischer Region schwankte. Die weiten Vertrauensbereiche, etwa 37,5 bis 89,3 für das vermehrte Beißen, zeigen, wie unterschiedlich die eingeschlossenen Studien gemessen haben."
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      "text": "Die S3-Leitlinie Fiebermanagement definiert Fieber in Deutschland üblicherweise als Körpertemperatur von 38,5 Grad Celsius oder mehr."
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        "dgkj-fiebermanagement-2025"
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        "dgkj-fiebermanagement-2025"
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      "text": "Gemessen wird dafür bei Säuglingen im Po."
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        "bzga-zahnentwicklung-2025"
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      "text": "Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt gekühlte, nicht eiskalte Beißringe, einen nassen Waschlappen zum Kauen und eine sanfte Massage der Zahnleiste. Zahngels mit Kamille und Lokalanästhetika könnten beruhigend wirken und kurzfristig Linderung bringen. Wichtig sei, dass das Baby viel trinkt."
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      "text": "Die amerikanische Arzneimittelbehörde warnt vor betäubenden Mitteln zum Auftragen: Benzocain-haltige Produkte könnten eine schwere und mitunter tödliche Methämoglobinämie auslösen, bei der die Sauerstofftransportfähigkeit der roten Blutkörperchen stark vermindert ist. Lidocain-Lösung könne schweren Schaden anrichten, darunter Herzprobleme, schwere Hirnschäden und den Tod, und bei Säuglingen und Kleinkindern Krampfanfälle auslösen. Auch von homöopathischen Zahnungstabletten rät sie ab."
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        "bzga-zahnentwicklung-2025"
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      "text": "Nicht empfohlen werden vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit die Gabe kühler Lebensmittel zum Kauen und Bernsteinketten zur Linderung der Schmerzen, weil die Verschluckungs- und Verletzungsgefahr zu groß sei."
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    {
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      "name": "Die Entwicklung der Zähne",
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      "name": "Global prevalence of teething problems in infants and children: A systematic review and meta-analysis",
      "herausgeber": "International Journal of Paediatric Dentistry",
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      "doi": "10.1111/ipd.13272",
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      "name": "S3-Leitlinie Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen (AWMF 027-074), Langfassung",
      "herausgeber": "DGKJ / AWMF",
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  "hinweis": "Kein Ersatz für ärztliche Beratung. Im Notfall 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117."
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